Moritz Fürste (HYROX): Vom Olympiasieger zum Gründer einer Weltmarke
Shownotes
Moritz Fürste ist zweifacher Olympiasieger, dreifacher Welt- und Europameister, Welthockeyspieler, Unternehmer und Mitgründer einer der am schnellsten wachsenden Sportmarken der Welt und hat nach seiner Karriere im Spitzensport noch einmal neu angefangen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er HYROX, eine Wettkampfserie, die heute Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Die Idee entstand in Hamburg. Heute ist das Unternehmen mit Events in 45 Ländern aktiv, beschäftigt weltweit rund 480 Mitarbeitende und 15.000 Fitnessstudios haben eine HYROX-Lizenz.
Themen: Unternehmertum · HYROX · Innovation · Leadership · Hamburg als Gründungsstandort
Besonders hörenswert für Gründerinnen und Gründer, Führungskräfte und alle, die verstehen wollen, wie aus einer Idee ein globales Unternehmen entsteht.
Habt Ihr Feedback zum Podcast oder Fragen an Malte? Dann schreibt uns gern an hamburg2040@handelskammer-hamburg.de oder kontaktiert uns über Instagram:@hk_hamburg.
Transkript anzeigen
00:00:20: Ja, hallo liebe Hörer und Hörera.
00:00:21: Herzlich willkommen zur neuen Folge unseres Podcasts Hamburg-Zwanzigvierzig!
00:00:25: Wie wollen wir künftig leben?
00:00:26: Und wovon?
00:00:27: heute?
00:00:27: mit einem Hamburger Unternehmer ein besonderer Gast der auch schon die Hamburger Flagge bei Olympischen Spielen in seiner aktiven Karriere sehr erfolgreich vertreten hat.
00:00:36: als Teil der legendären deutschen Hockey-Nationalmannschaft holte er sowohl den Peking als auch den London Gold Medaille und dann den Rio noch mal Bronze.
00:00:45: Seine Karriere hat hier begonnen, bei uns in der Hansestadt im Trikot des traditionsreichen Ul-Norster HC.
00:00:50: Aber und das ist auch besonders spannend die zweite Karrierei vom Weltklasserathleten zum Hochleistungsunternehmer.
00:00:57: Das kann sich auch sehen lassen.
00:00:58: Der Familienvater ist jetzt sehr aktiv ehrenamtlich als Präsident seiner Heimatvereins aber vor allem Erfinder des Fitness-Weltgambes HiRocks einer Trendsportart Die inzwischen Millionen Menschen weltweit begeistert.
00:01:09: Und da stellen sich viele Fragen wie fühlt sie eigentlich an diesen Erfolg auf so unterschiedlichen Ebenen?
00:01:15: zu erzielen, zu erreichen.
00:01:16: Wie bekommt man so einen Boom den High Rocks ausgelöst hat?
00:01:19: Eigentlich einigermaßen wieder unter Kontrolle.
00:01:22: Wo kriegt man überhaupt die Kapazitäten her für diese ganzen Verpflichtungen?
00:01:25: und all das wollen wir heute besprechen mit unserem besonderen Gast hier heute.
00:01:29: herzlich willkommen.
00:01:29: Moroswürste toll, dass du da bist.
00:01:31: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:32: Ja gerne
00:01:32: super.
00:01:33: Erzähl mal erstmal ein bisschen, bekommst du ja viel rum in der Welt, hast alles eigentlich gesehen.
00:01:37: was macht Hamburg so besonders?
00:01:38: Fangen wir gleich einmal da an.
00:01:39: warum ist Hamburg immer treu geblieben und so auch verbunden?
00:01:43: Da hat, glaube ich tatsächlich, also zu meinen ist eine wunderschöne Stadt.
00:01:46: Aber mein Verständnis auch wenn man so durch die Welt fährt und viele Leute kennenlernt... Ich glaube das hat einfach diese Emotionalität mit der Heimat.
00:01:56: Dieses Wort ist ja auch sehr speziell, ne?
00:01:57: Also so Zuhause-Heimat Das sind sehr emotionales Wort Und ich glaube dass jeder da wo er herkommt oder viele Menschen das für die Stadt oder den Ort wo sie herkommen finden.
00:02:10: Von daher ist das, glaube ich, tatsächlich nichts ganz Extrem-Hamburg spezifisches.
00:02:14: Das habe ich auch schon von Leuten gehört die in Bochum leben wo wir uns einig sein können dass es von der Attraktivität der Stadt vielleicht noch mal eine andere Liga ist.
00:02:24: aber Hamburg hat natürlich diesen magnetischen Aspekt noch Dass hier einfach ganz viele Menschen aus anderen Städten herkommen und sich sofort wohlfühlen weil jetzt einfach eine Stadt ist in der man sich quasi nur wohl fühlen kann gibt's sicher ein paar Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes.
00:02:40: Aber Hamburg hat schon einen gewissen Charme, den man schwer erklären kann.
00:02:45: Es polarisiert es gibt Menschen aus anderen Städten die mit Hamburg überhaupt nicht warm werden auch wieder im wahrsten Sinne des Wortes.
00:02:54: und wenn man das aber so ein bisschen im Herzen trägt.
00:02:57: ich glaube dann Ja, gibt es da nicht so richtig eine Diskussion drüber?
00:03:01: Und
00:03:01: wenn du jetzt als Unternehmergründer auf Hamburg schaust wie warum ist Hamburg für euch jenseits der emotionalen Verbundenheit und der Heimat ein guter Standort?
00:03:12: oder was würdest du ihnen auch wünschen.
00:03:14: Wie wertest du Hamburg als Unternehmenstandort?
00:03:17: Wir sind natürlich in der Art und Weise wie wir unser Business bauen nur bedingt vom Standort abhängig.
00:03:25: Also wir haben jetzt, wenn man so möchte im wirtschaftlichen Sinne keine großen Aspekte die uns an einen gewissen Standort binden außer der Tatsache dass wir Hamburger sind und das wir auch mit einem gewissen Stolz unsere Firma aus Hamburg heraus entwickeln.
00:03:44: ich muss da aber sagen dass der Standort Vorteil nach dem du fragst in dem Sinne für uns nicht existiert.
00:03:52: Der ist wirklich rein aus der Ideologie heraus entstanden, dass wir beide sagen Wir sind Hamburger und wir werden hier immer unser Headquarter haben weil wir hier leben.
00:04:02: Das könnte theoretisch aber überall in der Welt sein.
00:04:04: Okay,
00:04:04: aber du hast auch keine negativen Erfahrungen gemacht was ich Bürokratie in Hamburg oder passt noch etwas nicht.
00:04:09: oder würdest du sagen das war uns besser oder schlechter als woanders?
00:04:13: Das
00:04:13: kann ich natürlich nur bedingt beurteilen weil ich noch nicht woanders Firmen gegründet habe.
00:04:17: Ich glaube schon, dass man insgesamt sagen kann das es nicht wahnsinnig leicht ist in Deutschland Unternehmen zu gründen.
00:04:23: Also die Gründung erst mal.
00:04:24: ja aber stehen schon... Man hat schon eine Menge zu tun auf dem Bürokratiesektor wenn's dann losgeht gerade wenn man als Unternehmen mit Mitarbeitern international wächst.
00:04:34: Das ganze HR-Thema ist schon ein Riesenbrett, das man erstmal so verstehen und durchleuchten muss alles im Bereich des Möglichen und hat nie als nie in irgendeiner Form zu einer Diskussion geführt, irgendwie den Standort verlassen zu müssen oder so.
00:04:50: Ja willkommen Leute.
00:04:51: mal auf der Unternehmung auch nochmal zurück wie du auch gegründet hast und wie es sozusagen dann weitergeht.
00:04:57: aber vielleicht erstmal ein bisschen zu deiner Laufbahn ist ja immer spannend für viele.
00:05:01: Du hast da auch mal einen Buch gesprieben so nebenbei Weltklasse also das wo man sagen muss du bist Weltmeister Europameister mehrfach Olympiasieger an Teilnehmer.
00:05:10: Was war der größte Moment deiner Laufbahn?
00:05:14: Da habe ich so einen relativ zurückhaltenden Approach, weil das ist schwer zu vergleichen.
00:05:23: Ich habe das relativ häufig für mich so analysiert und gesagt dass man diese ganzen Turniere, Titelerfolge Medaillen kann man null vergleiche, Emotionen und es werden Emotion kreiert.
00:05:38: Und man spielt jedes Jahr, jede Saison geht wieder von vorne los und am Ende des Tages oder am Ende der Saison steht ein Ergebnis.
00:05:45: Wenn das der erste Platz war die Goldmedaille war dann waren das natürlich unglaubliche positive Emotion.
00:05:51: Trotzdem war eine Woche später genau das Gleiche wie wenn's Platz sechs gewesen wäre nämlich wieder der Start von der nächsten Saison oder das Trainingslager für die nächste Saison.
00:05:59: So ist das im Sportzyklus halt manchmal emotional.
00:06:03: Es ist natürlich ne olympische gold medaille In Peking war natürlich absurd.
00:06:07: Auf der anderen Seite war ich damals dreiundzwanzig, konnte es gar nicht so richtig einordnen und da war mehr diese Euphorie ... Wenn ich das heute erleben würde, hätte das einen völlig anderen Impact auf mich wie damals.
00:06:19: Damals war's einfach so wow!
00:06:21: Wir haben eine geile Party, wir haben eine Goldmedaille bei Olympia gewonnen, ist ja spektakulär.
00:06:24: Man hat erst nachhinein mitbekommen was das eigentlich bedeutet und was auch für den weltweiten ... Blick auf einen verändert.
00:06:33: Ab dem Moment war man Olympiasieger, was jedem ... also, neunzig Prozent der Weltbevölkerung wahrscheinlich etwas sagt.
00:06:42: Wenn du irgendwo in Afrika jemandem sagst hier ist ein olympic gold medal das sagt den Menschen was und macht auch überall Eindruck.
00:06:50: Das war mir aber da nicht klar was für'n Impact das auf mein Leben haben wird.
00:06:53: Auf die anderen Seite gab es Titel in der Zeit, die mir emotional wahnsinnig viel bedeutet haben.
00:06:58: Weil sie ... wir haben mit im UAC quasi in so einer Abschlusstournee für die meisten aus der Mannschaft alle alten Recken zusammengesammelt und sind nochmal deutscher Meister in der Halle geworden, völlig unerwartet.
00:07:16: Vor der Saison hat ein befreundeter Konkurrent vom anderen Hamburger Club gesagt, also die Mannschaft steigt entweder ab oder wird Deutscher Meester?
00:07:24: Und so kam es dann auch.
00:07:26: Der Titel war wahnsinnig emotional, deswegen die schönsten Momente sind eigentlich ganz viele Erinnerungen an die Zeit und verschiedene Phasen und Erlebnisse...
00:07:35: Ich hätte gedacht du meinst die legendäre Kreuzfahrpartie nach London!
00:07:39: Ja, das ist witzig.
00:07:42: Weil natürlich war der ... Also es ist vierzehn Jahre später und da sieht man mal was die für einen echt smarten Marketing-Move gemacht haben weil jeder selbst jetzt hier in dem Podcast aufs Thema anspricht.
00:07:55: Das haben wir echt fantastisch gemacht aus Marketing Sicht.
00:07:58: Die Einfahrt in Hamburg war sicherlich auch einer der legendärsten Momente meiner Karriere also dieses Da oben an Bord sitzen die Elbe runter oder rauf fahren Richtung Hamburger Hafen und dann da in der Nähe der Landungsbrücken anzuhalten.
00:08:13: Also diese, ich sag mal, was waren das?
00:08:15: Neunzig Minuten vielleicht ungefähr von Einfahrt auf den Elbkanal bis dann einmal ganz hier in den Hafen.
00:08:23: Das waren unfassbare Stunden!
00:08:25: Das war morgens um weiß nicht mehr acht neun Es waren irgendwie, um zwanzig Grad oder so und wir saßen da oben am Schiffsteck.
00:08:33: Ich weiß noch nicht, ich saß neben Erik Johannesen in der ganze Zeit.
00:08:36: Oder Achter, genau, der auch eine Goldmedaille geholt hatte.
00:08:39: Und wir saßen da irgendwie und haben auf unsere Stadt geguckt den ganzen Kanal runter.
00:08:48: Das war schon ein ganz besonderer Moment, den ... mir noch nicht so oft, muss ich sagen zurückgeholt habe gedanklich.
00:08:56: Aber wenn ich drüber nachdenke war das schon fast surreal.
00:08:59: was da passiert ist ja.
00:09:01: Da kommen auf jeden Fall gleich Hamburger Olympianmomente und Emotionen gleich hoch.
00:09:05: insofern passt es schon mal gut.
00:09:07: Du hast ja auch mein Hockey fristet jenseits von von Olympia in Deutschland auch immer durchaus, wenn man vielleicht jenseits von Hamburg auch einen Schatten da sein.
00:09:17: In der deutschen Wahrnehmung und Öffentlichkeit.
00:09:19: aber alle vier Jahre ist es dann sehr im Fokus.
00:09:22: das ist in Indien komplett anders.
00:09:24: Und ich meine was du auch da pionieren hast mein Indian-Hockey gespielt ja?
00:09:28: Was ist da der Unterschied?
00:09:29: Das ist deine Erfahrung die du mitnehmen kannst.
00:09:32: Der Unterschied ist nicht groß, der Unterschied liegt wirklich in der medialen Wahrnehnung.
00:09:37: Dadurch wird der Unterschied natürlich dann auf vielen Ebenen groß.
00:09:41: Hockey ist in Indien ein Nationalsport neben Cricket, die größte Sportart.
00:09:47: Jetzt muss man aber dazusagen auch da sind die Unterschiede finanziell zwischen jetzt Cricket und hockey riesig.
00:09:52: Aber die Spieler können alle davon leben und machen das hauptberuflich Und dann gibt es ein bisschen anderes System.
00:09:58: Die mediale Aufmerksamkeit ist enorm gewesen.
00:10:01: also sowohl bei bei in der Liga in der ich dargespielt habe als auch wenn man länderspiele In indien hat in allem live Fernsehen.
00:10:08: Da ist viel berichterstattung drum herum Und es kommen sehr, sehr viele Zuschauer.
00:10:13: Von daher jetzt muss man auch sagen in Indien dann irgendwie ein Prozent sechs Milliarden Menschen da sind dann Zehntausend im Stadion im Verhältnis auch nicht mehr als die zwei Hundert die hier kommen.
00:10:23: nichtsdestotrotz ist das natürlich eine andere Wahrnehmung und indien ist so ein bisschen eins der Ursprungsländer des Hokis, es ist nicht.
00:10:34: Aber das kommt aus Großbritannien und aus dem Commonwealthsbereich, aber dann schnell rübergetragen.
00:10:38: Und Indien war auch in den frühen olympischen Jahren der Sechziger-Siebziger eine ganz erfolgreiche Nation.
00:10:44: Aus der Zeit ist dieser National ein bisschen wie bei uns Fußball durch das Wunder von Bern und die Postwar ... fast schon Identifikation des Landes wieder mit etwas Positiven mehr.
00:10:58: Ich glaube, dass das eine große Rolle gespielt hat.
00:10:59: warum auch Fußball hier bei uns so ein Weltsport oder auch Nationalsport wenn man möchte geworden ist.
00:11:05: und so war es in Indien quasi mit dem Hockey in der Zeit dass da viel entstanden ist, was von denen die heute noch zähren.
00:11:14: Ja, aber es ist spannend.
00:11:15: Ich war das Jahr auf einer Delegationsreise Hamburger Wirtschaftsdelegation in Indien.
00:11:20: und da ist natürlich immer die Frage, wie kriegt man Hamburg da?
00:11:22: Auf die Landkarte viel Hafen Maritimes!
00:11:25: Aber es ist halt schon auch über die Emotionen kommt man ran.
00:11:27: also Hockey Moritz Fürste ist ein Begriff aber in Indiens und das ist auch durchaus ein Türöffner dann um die Wirtschaft zu beleiden.
00:11:33: Das ist schon eine dacke für die Pionierarbeit.
00:11:36: Ja
00:11:36: ja ich war ja Wadefuhl begleitet dieses Jahr auf eine Delegationsreise und es war ganz lustig zu sehen, dass auch der Minister dann sagte das ist spannend ist zu sehen welchen Impact Sport in der Konstellation dort hat.
00:11:56: Man hat viele Leute aus der Wirtschaft natürlich dabei.
00:11:59: aber Die großen Interviews oder auch Berichte, vor allen Dingen positiven Artikel die dann auch in Deutschland gespielt wurden von den öffentlich-rechtlichen aber auch von der schreibenden Presse waren dann schon viel im Sportkontext weil wir da ein paar Aktionen gemacht haben und das war schon ganz interessant zu sehen.
00:12:23: Ja, man ist jetzt eine ganz andere Welt auch Delegationsreisen wahrscheinlich mit dem Außenminister sozusagen hier dann nach Indien.
00:12:30: Da kommt man heran.
00:12:31: Du hast ja schon im Jahr den Abschieds-Tournee noch einmal hochemotional.
00:12:35: viele Leistungssportler berichten ja auch das so großen Triumphen von emotionaler Momenten und Karriereende.
00:12:40: Auch immer erst mal ein gewissen Loch kommt und die Frage was mache ich eigentlich?
00:12:44: Und wie war das für dich wenn du darüber reden magst?
00:12:48: oder war dir völlig klar, ich will Unternehmer werden oder wie ist so ein Gedanke gereift?
00:12:52: Nein, aber also ja und nein.
00:12:55: Prinzipiell ist es so, dass man sich als ... Also der Satz ein Sportler stirbt zweimal oder einen Spitzen-Sportler stirb zweimal, der viel zitiert ist, den halte ich für wahr.
00:13:08: Man muss das einmal ein bisschen erklären und definieren, ansonsten wirkt's ein bisschen martialisch.
00:13:12: Aber es ist halt einfach so, da es wenig vergleichbare Berufe auf der Welt gibt bei denen tatsächlich das Leben sich so radikal verändert, wie der Vergleich zwischen Spitzensportler und egal was man dann danach macht.
00:13:26: Also ich sag mal vielleicht noch wenn man jetzt Trainer in der Sportart bleibt ist es vielleicht nochmal ein bisschen was anderes.
00:13:31: aber das machen ja einen ganz ganz kleiner Präsenzersatz die meisten Leute die dann in irgendeiner Form in irgend ein anderes Lebensabschnitt und berufliches Umfeld wechseln.
00:13:40: für die ändert sich einfach hundert Prozent alles.
00:13:46: Ich bin mein Leben lang jeden Tag aufgestanden und wusste genau, wie der Tag strukturiert ist.
00:13:51: Ich wusste exakt genau was mehr oder weniger, was man essen soll oder nicht soll, wann welche Trainingseinheit stattfindet, welche Werte, was am Wochenende ansteht, was auch in vier Monaten anstehe.
00:14:01: Also ich konnte als Hockeyspieler damals mein Terminkalender für den Dezember, konnte im Januar sagen was ansteht.
00:14:07: Weil die Turnierplanung und die Trainingslagerplanung, also diese Saison-Spiele Bundesliga alles stand fest.
00:14:14: Und so hat sich ein Tag ergeben, so hat es sich das Leben ergeben.
00:14:17: Auch die Einnahmesituation war relativ straight.
00:14:19: Da gab's irgendwie ein paar Sponsoren, die ein bisschen Geld bezahlt haben, die deutsche Sporthilfe in meinem Fall hat unterstützt.
00:14:25: Oder man hat vielleicht noch irgendwo gejobbt oder wie auch immer nebenbei studiert.
00:14:29: Und das war die Definition.
00:14:30: und dann wusste ich schon sehr früh, okay ... Äh, im Jahr zwei Tausend Sechzehn wird wahrscheinlich nach den Olympischen Spielen Internets nahm einen Abschied.
00:14:40: Das ist so ein Fade-out.
00:14:41: Ich wollte Bundesliga weiter spielen in Hamburg, solange das noch ging.
00:14:46: Aber dieser Fade out der war für mich total wichtig weil er ... hat dafür gesorgt, dass ich eben nicht von hundert auf null und von null auf hundert musste.
00:14:55: Sondern das ich ein bisschen anfangen konnte in die Berufswelt nach meinen Studiengängen so ein bisschen reinzuschnuppern.
00:15:00: Und das habe ich dann auch gemacht.
00:15:03: alles relativ opportun und nicht von langerhand geplant aber von lange geplant war, dass sich wusste, ich möchte nichts mit Hockey aufhören und dann von null aus hundert irgendwie ins Berufsleben wechseln.
00:15:17: Unabhängig davon, was ich noch gar nicht wusste oder was ich machen will Und insofern habe ich angefangen, zwanzig Stunden nach Werbeagentur zu arbeiten schon im Jahr zweitausendfünfzehn nebenbei in der Vorbereitung auf Rio.
00:15:28: Ja und als das dann noch vorbei war, dann haben wir zwei tausend siebzehn auch schon bevor ich mit Hockey also mit der Bundesliga aufgehört hab, haben wir dann in Hamburg absolut Sports gegründet.
00:15:37: und noch so zwei drei Ideen damals noch.
00:15:40: eine davon wurde dann später High Rocks.
00:15:42: aber Das war so ein fließender Übergang, über den ich sehr froh bin.
00:15:47: Weil das Loch von dem du sprachst ... Das kenne ich auch.
00:15:51: Meins war aber zum Glück nicht so tief.
00:15:54: Weil ich relativ schnell wieder da war zumindest was.
00:15:58: Was gedauert hat, auch wahrscheinlich anderthalb zwei Jahre gedauerte, war dass ich wieder brennen konnte in der Form wie ich für Hockey gebrannt habe.
00:16:07: Also diese Motivation, dieses intrinsische, dieses morgens aufzustehen und sagen let's go!
00:16:12: Was hole ich aus dem Tag raus, was geht heute?
00:16:15: Das hat zwei Jahre gedauert.
00:16:16: Ich war in so einer Zwischenphase zwischen...
00:16:21: Boah, die ist okay!
00:16:23: Das fehlt mir auch.
00:16:24: Ja genau und auch etwas soll kommen weil das unterschätzt man glaube ich auch.
00:16:28: Weil sprachst du vor fast vielen gefragt sowas waren die schönsten Momente diese Emotionen?
00:16:31: olympisches Gold wenn man sich mal überlegt welche manischen Ausschläge das hat.
00:16:36: Du gewinnst eine olympische goldmedaille.
00:16:39: Wie emotional hoch soll's im Leben noch gehen?
00:16:44: Hast du irgendwann das Glück oder auch nicht, aber in meinem Fall das Glück, dass meine erste Tochter geboren wurde.
00:16:50: Dann merkst du auf einmal was für andere emotionale Ausschläge es gibt.
00:16:53: Aber da musst du erst mal hin und dann fragst dich schon, wäre ich beruflich nochmal diese ... diese Emotion spüren oder bleibt das jetzt eher auf so einem Ruhepulzlevel die nächsten dreißig Jahre.
00:17:06: Das sind schon so Fragen, die einen beschäftigen und da natürlich geht auch der Kopf an und natürlich nennen viele das Loch.
00:17:13: ja wenn man nicht so richtig weiß was ist meine Identität?
00:17:16: Und wie kann ich sie nach meinem Sport erleben?
00:17:19: Es gibt so ein Satz, der es nicht gut aber er Er ist plakativ und polarisierend.
00:17:26: Das hat man Fußballer gesagt, den ich kenne, der sagt das Spannende.
00:17:30: Und das stimmt für Hockey nur bedingt aber das Bild ist klar... Der Tag des Karriereendes ist der Tag wo du anfängst die Bildzeitung anzurufen und nicht mehr.
00:17:39: sieh dich.
00:17:41: Ich glaube das Bild wird klar was damit gemeint ist.
00:17:43: Und jetzt klingt so peinlich.
00:17:46: Nein, aber es geht um was anderes.
00:17:48: Der Leben lang hat sich irgendwie weltfühlig interessiert Und auf einmal keiner mehr, weil kein interessiert was der ehemalige Hockeyspieler Moritz Fürste macht.
00:17:57: Wenn er jetzt nicht irgendwie sich etwas anderes sucht, dann interessiert das nicht.
00:18:00: Was machst du denn heute?
00:18:00: Ich weiß noch nicht mal gucken!
00:18:02: Das ist keine Artikel.
00:18:04: und dieses Loch, dieses Ausfüllen der, sag ich mal des Vakuums, was so ein bisschen entsteht nach der Karriere – das ist das, was das Schwierigste
00:18:13: ist.
00:18:13: Du hast gesagt die so hohen Emotionen, ja sozusagen kriegst du dich jetzt im Unternehmertum?
00:18:18: Ja Die habe ich definitiv jetzt und das ist ein Riesenglück, dass ich die irgendwann wieder erleben konnte auf eine ganz andere Form.
00:18:28: Auch da wieder kann man nicht Emotion vergleichen aber ich hab zumindest die... Ich hab das Feuer, ich hab diese Freude.
00:18:37: oder auch die Anspannung, die negativen Situationen, die Tiefschläge und dann aber auch die Jubelmomente hab ich zum Glück in meinem beruflichen Leben mir sozusagen wieder erarbeiten können.
00:18:52: In einer anderen Form, aber ähnlich manisch.
00:18:56: Sieht so die... Das ist ja auch vielleicht was ein Klischee, dass man sagt.
00:19:01: Die Werte, die man im Sport braucht, Leistungsbereitschaft, Fairplay, Teamgedanken, Naturhaben, aber auch absolute Leistungs Bereitschaft.
00:19:10: und als Limit gehen wir aus dem Frage stellen ... Merkst du das jeden Tag im Unternehmertum auch?
00:19:16: Es ist vergleichbar.
00:19:17: Hieft dir das heute, was du da gelernt hast oder... Das ist
00:19:19: null Komma Nullen Klischee!
00:19:20: Das ist hundertprozentig die Wahrheit.
00:19:22: Das ist meine zehnjährige Berufserfahrung.
00:19:26: Die Skills, die man im Sport, insbesondere im Teamsport, wobei auch im Einzelsport Weil da immer ein Team um einen rum auch ist.
00:19:34: Trotzdem bisschen anders, das müssen viele Einzelsportler in der Form noch mal lernen diesen hundertprozentigen Trust für die Gruppe und für die Mannschaft.
00:19:42: Manche können das aber viele haben doch am Ende des Tages immer so das Gefühl ich am Ende bin ich trotzdem alleine verantwortlich.
00:19:49: diese Delegation von Verantwortung oder das Delegieren von Verantwortung ist hochgradig relevant.
00:19:56: Das sehe ich jeden Tag im verschiedensten Themen.
00:19:59: Feedback Du kannst einfach mit Leuten, die aus dem Sport kommen viel besser und einfacher konstruktiv sprechen.
00:20:07: Du kannst Feedback geben, du kannst sagen pass auf das war kacke, machen wir normal!
00:20:10: Und die Person bricht nicht emotional zusammen und sagt wie hat er mich gerade behandelt?
00:20:15: Sondern sag okay let's go!
00:20:17: Weil man das einfach im Sport gewohnt ist.
00:20:19: meine jüngste Tochter ist acht.
00:20:20: wenn sie ihn Ball am Tor vorbeischießt dann rufen drei Mädels Mann Lotta.
00:20:24: Wenn ihr ihn rein schießt, springen sie in die Arme und jubeln mit ihr.
00:20:27: Und diese positive Verstärkung im negativen... Was heißt negativer?
00:20:31: Also konstruktiv gemeinte Kritik wenn es nicht klappt.
00:20:34: Das lernst du nirgendwo anders.
00:20:37: Wenn du keinen Sport machst, kriegst du dieses Feedback in der Form nicht.
00:20:41: Ich glaube das ist hochgradig wichtig und deswegen bin ich auch was so.
00:20:45: Jugend- und Sport.
00:20:47: Natürlich verkörper ich das aber wenn ich mir angucke bei meinen Töchtern ist alles ein Wettkampf!
00:20:52: Das
00:20:53: war es bei meinen Jungs auch.
00:20:55: Wir gucken abends eine Serie, ich sitze mit dem auf den Sofa und jeden Abend geht's darum wer als erstes beim Zähneputzen im Bad ist.
00:21:02: Und das ist inzwischen fast schon... Da gehts gar nicht darum!
00:21:05: Ich darf einfach nie gewinnen.
00:21:06: so die beiden müssen das gewinnen.
00:21:08: und deswegen diese Challenge dieser Ehrgeiz das ist so wichtig Das ist mir so viel Wert, dass sie das so intrinsisch haben.
00:21:15: Ich habe den Wettkampf nicht gestartet.
00:21:17: Es ist ein bisschen auch ein Tool um sie von der Couch zu kriegen und ins Bett zu kriegen aber nichtsdestotrotz es darf, das finde ich so wichtig, dass es diese Power da gibt.
00:21:27: Wettbewerb ist das, was wir in der Wirtschaft auch brauchen.
00:21:29: Dass man wieder neue Ideen antreibt und dann ankommt oder eben keine Planwirtschaft.
00:21:33: Insofern ist genau diese Innovation eine neue Idee zu entwickeln perfekt beim Thema High Rocks.
00:21:39: Ein neuer Wettkampf den es gibt, den du gemeinsam mit deinem Geschäftspartner Christian Tötzke entwickelt hast und die High Rock gegründet hast.
00:21:49: Kannst du mal ein bisschen erzählen?
00:21:50: Vielleicht weiß noch nicht jeder.
00:21:51: Was ist High Rock?
00:21:52: Was ist das Besondere?
00:21:53: Und wie seid ihr darauf gekommen auf diese Idee?
00:21:56: Wir haben uns im Grunde genommen die Welt des Sports angeguckt und insbesondere in dem Segment Fitnessstudios festgestellt, dass eine ganz große Menge, mich weltweit fast drei Hundert Millionen Menschen ins Fitnessstudio gehen.
00:22:11: Und der Insight den wir gefunden hatten war, dass zweiundfünfzig Prozent davon sagen das Fitness ihre Sportart ist.
00:22:16: Und wir haben gesagt – Das macht keinen Sinn!
00:22:19: Was ist denn die Sportart?
00:22:21: Fitness ist doch keine Sportart was ich nur mein gesundheit ja oder genau Training oder was macht ihr denn da?
00:22:28: und dann haben wir gesagt okay aber wenn zweiundfünfzig prozent von dreihundert millionen sagen fitness ist die sportart die ich mache Ja, dann scheint da eine große lücke zu sein und diese wollen wir schließen.
00:22:39: Und dann haben.
00:22:40: Wir gesagt lass uns drüber nachdenken.
00:22:41: was kann eine sportart in dem Fitnessstudio in dem Gym-Segment sein.
00:22:45: Und dann haben wir High Rocks so kreiert, dass wir gesagt haben das gesündeste Training auf der Welt ist immer das ausgewogene.
00:22:51: eine Mischung auslaufen und zwar langsam laufen schnell lau also Sprintkraft sprint Ausdauer lang Long Distance vor zwei Marks Gewichte in einer gewissen Form alles ohne irgendwie technische.
00:23:05: Also Das ausgewogene Training Ist das gesundeste training gibt es keine zweimeinung zu.
00:23:11: Und dann haben wir versucht einen Wettkampf zu bauen, der das verkörpert.
00:23:15: Also der leicht accessible ist, eine geringe Einstiegshürde hat.
00:23:20: Wir haben immer gesagt, Leute müssen das beenden können.
00:23:24: Weil kein Sport macht Spaß wenn du ihn nicht beenden kannst.
00:23:28: Niemand wird glücklich Marathon machen, wenn er nie fertig wird.
00:23:32: Niemann wird Fußball spielen, wenn es immer in der vierzigsten Minute abgebrochen wird weil keiner mehr kann.
00:23:37: Also haben wir gesagt, wir müssen Sport bauen bei dem die Leute finnischen können.
00:23:41: Und jetzt haben wir ... Das ist ein Sport, man läuft acht mal einen Kilometer und nach jedem Kilometer laufen kommt eine andere Form eines Funktional Fitness Workouts.
00:23:49: Die Bewegungsstandards sind so ausgedacht dass sie oder nicht ausgedachten, die gab es alle diese Bewegungen und diese Workouts.
00:23:55: aber das wir im Grunde haben.
00:23:56: nur wie nennst du bisschen angeborene Movement-Standards?
00:24:00: Ja also du schiebst was, das kann jedes Baby schiebt was vor sich her!
00:24:04: Also untechnisch sodass Meine Mama, die das noch nie gemacht hat mit ein bisschen Vorbereitung damit sie da nicht umkippt.
00:24:11: Wenn sie irgendwie aus dem Nichts, aus der kalten Hose da startet... Dass sie aber in der Lage ist es zu beenden.
00:24:18: so und das ist uns glaube ich ganz gut gelungen.
00:24:20: Und das klingt ja sehr analytisch abgeleitet sozusagen guckt wo ist mein Segment?
00:24:25: Wir brauchen leicht zugänglich sozusagen dass die Leute das machen können beenden und da ist ein Markt.
00:24:30: dabei war's eine rationale Analyse oder was Auch eine Emotion, wir machen selbst Filme.
00:24:37: Das klingt jetzt retrospektiv total smart und schlau und durchdacht.
00:24:42: Aber das
00:24:43: ist nicht richtig ... Was richtig ist der Impuls?
00:24:49: Dass da diese Lücke in der Welt des Sports ist, der war da, der Inside war auch da und dann haben wir ausprobiert.
00:24:56: Dann wussten wir nicht ob das funktioniert Insbesondere dann Christian mit unseren Sport-Experten, Mintra Jakob Tilly da von Anfang an mit dabei waren.
00:25:09: Haben alle Workouts zusammengeschmissen diskutiert was kann Sinn machen?
00:25:12: welche Workouts machen keinen Sinn?
00:25:14: wo haben Männer Probleme?
00:25:16: Wo haben Frauen Probleme damit das auch in der Masse funktionieren können?
00:25:19: und dann haben wir das einfach im November.
00:25:22: In Hamburg in der Messe haben wir ein Test Event gemacht und es mal angeschaut wie das ankommt und wie das aussieht.
00:25:26: und danach war klar okay.
00:25:28: Und
00:25:29: was ich immer unter dem Spannend finde, ich meine, ihr habt eine neue Sportart kreiert.
00:25:34: Wo ist euer Geschäftsmodell?
00:25:36: Wie monetarisierst du das auch und sagst über Lizenzen oder Events die ihr macht, weil man kann doch jedes Studio sagen, genau, wir bauen nicht einen Wettbewerb.
00:25:48: Wenn ich jetzt auf Fußball spiele, muss ich auch den Erfinder von Fußball nichts bezahlen.
00:25:51: Wie habt ihr das zum Geschäfts-Modell entschieden?
00:25:53: Ja, es ist das Problem vom Erfinder der Fußball, dass er sich nicht schnell genug geschützt hat!
00:25:58: Nein, unser Geschäftsmodell ist relativ simpel.
00:26:01: Wir veranstalten überall auf der Welt diese Hirox-Events.
00:26:05: Der Sport an sich, Hybrid Racing ... Da kann theoretisch jeder einen Wettkampf veranstalten.
00:26:11: Hirocks nicht?
00:26:12: Das ist die Marketschütze.
00:26:14: Die Art der Reihenfolge der Workouts könnte jeder genau gleich machen.
00:26:18: Dann dürfte es nur nicht Hirocs nennen.
00:26:19: Man müsste sich ein bisschen Sinn fragen.
00:26:22: Aber wenn man das ähnlich gut aufbauen würde, dann würde das wahrscheinlich auch funktionieren.
00:26:26: Die Eintracht bei ist relativ hoch, weil wir da schon sehr weit sind als Brand.
00:26:30: Aber inhaltlich theoretisch möglich.
00:26:33: und das Geschäftsmodell, wir verkaufen Teilnehmer-Tickets.
00:26:36: also man kauft sich wie beim Triathlon oder Marathon seinen Teilnehmer Ticket.
00:26:41: Das macht so sechzig Prozent des Revenues aus.
00:26:44: dann haben wir drei weitere Säulen.
00:26:45: das eine sind Lizenzen.
00:26:47: Wir verkaufen an Fitnessstudios Lizencen dass sie in ihren Fitnessstudio Hyrox Training anbieten dürfen.
00:26:53: Dann haben wir noch eine relativ große Apparel-Merch.
00:26:56: Wie viel habt
00:26:56: ihr in die Zinsen?
00:26:57: Fünfzehntausend Gyms weltweit, haben eine Hierarchs-Lizenz.
00:27:02: Weltweit heißt es wirklich ... Welche Länder seid ihr unterwegs?
00:27:06: Events machen wir in etwa über in fünfvierzig Ländern.
00:27:09: Gym-Lizenzen sind über hundert Länder.
00:27:11: Also gibt auch in Namibia ein Hierarchst-Gym nicht so viele.
00:27:15: Wie habt
00:27:15: ihr das gemacht zu internationalisieren und wie kam das?
00:27:18: Die Skalierung ist tatsächlich... Prinzipiell einfach daraus entstanden, dass wir sehr schnell festgestellt haben das das Produkt an sich funktioniert.
00:27:28: Und dann war schnell die These okay wenn es hier funktioniert warum solls nicht auch in Frankreich oder in Großbritannien funktionieren und in den USA?
00:27:36: Und dann haben wir genau das gleiche wieder gemacht.
00:27:37: Wir haben eine Messer in der USA gemietet in Miami und sind dahingeflogen und haben das Event da veranstaltet und haben festgestellt Da kamen zweieinhalbfünfzig Leute, das waren nicht viele.
00:27:49: Aber alle die da waren haben gesagt okay no-brainer funktioniert.
00:27:51: und dann haben wir gesagt ok let's go!
00:27:53: Und das haben wir im Grunde immer in allen anderen Märkten auch so gemacht.
00:27:58: Irgendwann kam nach gutem Covid ein anderes Thema.
00:28:02: aber post covid kam relativ schnell.
00:28:04: der Tipping Point aus diesem Push...
00:28:07: im
00:28:07: Bereich ein Pull wurde und wir von den Fitnessstudios, also am Anfang haben wir Leute eingestellt die Fitnessstudio abtelefoniert haben.
00:28:15: Und in zwanzig, einundzwanzig Ende einund zwanziger klingelte auf einmal den ganzen Tag das Telefon.
00:28:21: Und von überall aus Europa und der Welt rief ein Filmstudios an und wollte eine Dizenz
00:28:25: haben.
00:28:25: Ja, ich meine aber das ist ja wirklich sendationell.
00:28:27: Ich mein das weniger als zehn Jahre.
00:28:28: war es im Jahr zwanzig achtzehn.
00:28:29: habt ihr das dann gegründet über High Rocks oder die Idee entwickelt?
00:28:32: Siebzehnt schon also noch niemals.
00:28:33: zehn Jahre jetzt und da waren auch Covid dazwischen.
00:28:37: Also durchaus auch ne Krisenzahl und man gar nicht fliegen konnte wie persönlich interagieren konnte in den Zeit lang.
00:28:45: Das sind sich am schnellsten wachsende Sportart der Welt.
00:28:47: High Rock's habe ich irgendwo gelesen.
00:28:51: Wie kommt ihr mit diesem Boom klar?
00:28:52: Wie handelt ihr das unternehmerisch?
00:28:53: Was ist so eine Nachfrage und wie groß das Team gewachsen jetzt, und wie kriegt der das Abgaberein?
00:29:00: Ja also wir sind die größte Herausforderung eigentlich für Christiane und mich aktuell oder auch unser Leadership-Team ist Strukturen zu schaffen, die das Wachstum sozusagen steuern und kontrollieren können.
00:29:14: Wir sind gewachsen auf, ja, vierhundertachzig Mitarbeiter global.
00:29:19: Wir haben Büros in dreiundzwanzig Ländern und dann das sozusagen über alle Länder zu strukturieren die Kommunikationsflüsse zu bauen, die Reporting Lines richtig zu haben und überhaupt dafür zu sorgen dass wenn in Hamburg irgendeine Entscheidung gefällt wird, dass sie auch in allen anderen zweiundzwzig Büros mitbekommen wird.
00:29:36: Das sind die größten Herausforderungen neben natürlich Teamstrukturen, Team-Themen, Personalthemen, HR, Topics von morgens bis abends.
00:29:46: Das sind inhaltlich vom Bau der Firma die größten Herausforderungen, weil das Produkt an sich... Da sind wir relativ klar, das ist relativ straight da wissen wir ziemlich genau was wir machen wollen.
00:29:55: Das kriegen wir auch gut eigentlich across the globe kommuniziert wie da die Prioritäten sind und dann machen wir auch die Teams ein super Job sowohl in einer Vermarktung als auch in der Bewerbung als auch dann in der Umsetzung der Events.
00:30:07: Aber also diese Company Structures, das ist schon ein Riesenbrett.
00:30:11: Wir sind in achtzehn Monaten von hundert auf vierhundertseptzig Leute gewachsen.
00:30:16: Das muss man schon erst mal so hinterherziehen.
00:30:18: Ja klar ja.
00:30:19: Wahnsinn ne?
00:30:20: Und ich sag mal bist du wirklich beeindruckend wie man so einen Boom dann auch dann handelt.
00:30:25: Wie viele Leute hat ihr in Hamburg und Arbeitszeiten?
00:30:28: Sechszehn Stunden, achtzig Stunden oder wie lange?
00:30:32: Also in Hamburg wir haben kürzlich jetzt noch das Restaurant in unserem Office-Gebäude übernommen.
00:30:38: Deswegen sind noch mal so zwanzig Mitarbeiter dazugekommen, die jetzt nicht in unserer eigentlich Line of Work unterwegs sind.
00:30:45: aber in Hamburg sitzen hundertzwanzig mit den Hundertvierzig Leute im Office.
00:30:51: der Rest verteilt sich auf die Welt.
00:30:53: Ja, Wahnsinn!
00:30:53: Und wann gibt es eines High Rocks olympisch?
00:30:57: Ja, wenn's nach mir geht schnell.
00:30:59: Jetzt muss man dazu sagen ... Deswegen hab ich auch ihm gesagt, Hybrid Racing ist der Sport.
00:31:04: Hirox ist immer eine Disziplin oder ein Produkt.
00:31:07: in der Sportart.
00:31:09: Okay, vielleicht noch Hybrid Racing und Hirox... wie sortiert sich das ein?
00:31:14: Lass mal nochmal die Line nochmal nachvollziehen, wo es unterschiedlich ist.
00:31:17: Ja
00:31:18: prinzipiell wir haben Hirocks als Produkt erfunden.
00:31:22: So, Hirocs ist jetzt eine geschützte Marke weltweit und ne geschütze Marke kann in dem Sinne keine Sportart sein weil in dem Moment wo's zu diskriptiv wird verliert man den Markenschutz und dass ist uns natürlich ein wichtiges Anliegen, den nicht zu verlieren.
00:31:34: Entsprechend haben wir den Begriff Hybrid Racing erfunden und den sozusagen darüber gelegt.
00:31:39: Das heißt, jeder der jetzt eine Sportart oder was ähnliches machen würde, der würde auch im Segment oder in der Sportart Hybrid Racing ein Produkt bauen.
00:31:51: Und Hirox soll, wie ihr möchtet gerne das Golden Product im Bereich Hybrid Racing sein?
00:32:00: Und entsprechend ist da die Welt erst mal noch relativ offen, was da so alles passiert.
00:32:06: Und Hybrid Racing an sich wird... Da gebe ich, mache ja auch in jedem Interview, gebe ich Brief und Siegel drauf, wird Olympisch werden.
00:32:13: Also ob das dann exakt unser Format ist, ob da nochmal eine Anpassung ist oder wie genau das strukturiert sein wird, das sei einmal dahingestellt.
00:32:20: aber die Sportart Hybrid Racing Die macht total Sinn, dass IOC will das auch.
00:32:26: Dieses Laufen und Workouts und das als Rennen zusammengepackt.
00:32:30: Und im Moment laufen alle Zeichen dahin, dass Hybrid Racing olympisch wird... ...und dass der Weg zu den Olympischen Spielen im Hybrid Racing über High Rocks geht!
00:32:42: Ja, spannend.
00:32:42: Das wäre natürlich auch die super Überleitung.
00:32:45: jetzt zum Thema Olympia in Deutschland.
00:32:51: Warum bist du ja auch ein starker Unterstützer von Olympia?
00:32:55: Warum bewegt dich das so?
00:32:56: Was wär das Besondere, wenn wir das hier kriegen?
00:32:58: Also ich muss ganz ehrlich sagen... Ich habe lange glaube ich auch einen falschen Weg gepusht oder in meinem Kopf gehabt was da eigentlich kommuniziert werden muss und warum dass ich da so dafür bin.
00:33:12: Der erste Impuls war immer, ich war bei einigen Olympischen Spielen, nämlich bei Dreien als Teilnehmer und jetzt in Paris als Fan, als Zuschauer.
00:33:21: Und ... Ich hab immer versucht dieses Erlebnis-Olympia in der Stadt im Vordergrund zu setzen.
00:33:27: wie toll diese drei Wochen sind und wie unfassbar viel Spaß das gemacht hat, durch Paris zu laufen und die ganzen Menschen aus der Welt zu treffen und die Sportereignisse zu sehen Glüht fast schon in der Zeit und die ganze Welt spricht über die Stadt.
00:33:43: Und ich habe immer das so im Vordergrund gesetzt, aber ich glaube es ist falsch.
00:33:47: Weil am Ende des Tages ist das alles richtig oder anders?
00:33:50: Das ist nicht falsch, aber es ist falsch das in den Vorder Grund zu setzen weil ich glaube dass die Menschen mehr bewegt was für sie sich verändert.
00:34:01: Was jeder am ende guckt vor seinen eigenen Haustürs und sagt ja Thema, steigen meine Mieten.
00:34:09: Wie passiert das?
00:34:09: Was ist die Infrastruktur?
00:34:10: Sind da sechs Wochen Baustelle?
00:34:12: Ich kann mich nicht mehr bewegen.
00:34:15: Und ich habe es ein bisschen für mich gelernt dass der einzige Teil in dem glaube ich wirklich einen Konsens da ist und zwar auch wenn man Gegner ist von Olympischen Spielen.
00:34:25: Der Konsens ist glaube ich wir haben unfassbaren Investitionsstauen ganz vielen Bereichen in unserer Stadt.
00:34:33: Jeder ist sich einig, wir brauchen mehr Sportangebote.
00:34:35: Wir brauchen mehr Sporthallen.
00:34:37: Die Kinder in den Schulen werden ausgelagert, Sportstunden fallen aus.
00:34:42: Wir haben die Flächen nicht!
00:34:44: Wir haben infrastrukturell Riesenprobleme.
00:34:47: Wir werden in den nächsten dreißig Jahren nicht in der Lage sein und es wird auch nicht passieren.
00:34:54: Wir wollen uns auch nicht anlügen.
00:34:55: Wir werden nicht in dieser Geschwindigkeit in diese Stadt und die Infrastruktur der Stadt investieren wenn wir nicht so ein Trigger wie Olympisches Spiel als Ziel haben.
00:35:04: Es wird nicht passieren.
00:35:05: und die Diskussion, das Geld können wir woanders reinstecken?
00:35:09: Totaler Quatsch!
00:35:10: Das Geld kommt ja dann gar nicht.
00:35:12: Und auch die Unterstützung vom Bund, die dazu geschossen wird, die wird es niemals in der Form geben, wenn es nicht so einen Impulsgeber wie Olympische Spiele gibt.
00:35:20: Insofern ist das für mich der Kern vom Kern.
00:35:23: Ich sage unabhängig davon nebenbei, dass ich sage, die einzige Chance für Deutschland international allen Sportarten, über alle Sportarten hinweg relevant erfolgreich zu bleiben ist genau das gleiche.
00:35:36: Wieder der Trigger mit diesem Ziel.
00:35:38: wir müssen bei den heimspielen erfolgreich sein dann werden alles Sportarten alle Verbände und auch alle Städte in die Infrastruktur investieren und das hat nicht nur davon profitiert nicht nur der sport bei Weiten nicht nur.
00:35:49: Es inspiriert
00:35:50: Kinder und Jugendliche ohne Ende.
00:35:52: Genau aber es profitiert auf die Schulen von.
00:35:55: also wir werden durch die gesamte Gesellschaft davon profitieren.
00:35:59: Ich breche mal ab, die Briten haben's gemacht.
00:36:00: Die waren zu meiner Kindheit nicht immer unser Fan Alishma Olympia.
00:36:03: und durch London seht ihr auf einmal vor uns, wenn man eigentlich ins Spiegel ist.
00:36:07: Riesen-disasterer Weg.
00:36:08: Pass
00:36:08: auf!
00:36:09: Das können wir vielleicht noch mal parallel in die Show Notes packen.
00:36:15: Ich hab das tatsächlich mal durch die AI laufen lassen.
00:36:18: Dann hat man eingegeben als Promptentwicklung von Gastgeberstätten... ...von fünf Spielen vor den Geheimspielen bis Bis zu den Heimspielen und dann jeweils die Nächsten.
00:36:33: Jedes Land hat sich dramatisch im Medaillenspiegel verändert, es gibt keine Ausnahme.
00:36:41: Brasilien ist von Platz zweiundfünfzig auf Platz elf in Medallinspiege gestiegen.
00:36:48: Und jetzt kommt der entscheidende Punkt?
00:36:50: Das bleibt nachhaltig so!
00:36:51: Weil die Investition in die Infrastruktur im Sport natürlich weiter da ist.
00:36:55: Dieser Effekt ist nicht nur ein One-off-Effekt, der bleibt zumindest mal über mindestens eine Dekade.
00:37:00: Dann ist die Frage wie die Länder damit umgehen.
00:37:02: aber im Fall von Gliedenland, von über dreißig Plätze Verbesserung im Medallionsspiegel bis zu den Heimspielen in zwei Tausendvier Nicht alle konnten den Status halten.
00:37:11: Aber Großbritannien gutes Beispiel.
00:37:13: China Japan Südkorea sind alle in den Top Ten geblieben und das sind alles.
00:37:19: Großbritannien ist ein Beispiel, aber es gibt echt noch eine Menge mehr.
00:37:21: Das ist der einzige Weg.
00:37:23: Ja, auf den Booster brauchen wir, glaube ich.
00:37:24: Ganz klar!
00:37:26: Wir machen einen Auswahlverfahren in Deutschland.
00:37:28: Ich glaube schon, dass Deutschland riesen Chancen hat.
00:37:31: Die Spiele werden nach Europa kommen, sie sind wieder.
00:37:35: Und Deutschland ist mit Bewerb, mit Ungarn und Italien ist etwas unklar.
00:37:42: Aber Deutschland hat's auch lange nicht gehabt.
00:37:43: Attraktiver Markt, größtes Land Europas.
00:37:48: und dich attentiv international das hier im Haus zu richten.
00:37:51: Jetzt haben wir eine Konkurrentsituation in Berlin, München, NRW, Hamburg.
00:37:54: Wie guckst du aus Auswahlverfahren?
00:37:57: Wie siehst du das?
00:37:57: Und wer aus deiner Sicht das beste Konzept und das Wichtigste, worauf er jetzt dann wertlegen soll, da hätten wir international einen Zuschlag kriegen auch.
00:38:06: Ja also ich glaube den Zuschlag international wird Deutschland kriegen.
00:38:08: Das sehe ich genauso.
00:38:09: Ich glaube die olympischen Spiele werden vierzig oder vierenvierzig in Deutschland stattfinden.
00:38:13: Das ist meine Vermutung wenn wir uns gegenseitig zerfleischen und alles falsch machen.
00:38:20: Ich bin kein großer Fan, sage ich ganz offen.
00:38:23: Ich finde in dem Fall tatsächlich ...
00:38:26: Vom Auswahlverfahren?
00:38:27: Vom Auswahlverfahren.
00:38:28: In diesem Fall die Ressourcen nicht vernünftig eingesetzt, dass nach den einzelnen Referenten oder Auswahl auch immer die Städte, das jeweils individuell gelöst haben ist mit den unterschiedlichen, quasi jetzt Ressourcen in die Bewerbung der Städte für Deutschland intern, in dem internen Konkurrenzkampf investiert werden für ihn nicht schlau.
00:38:51: Da sage ich tatsächlich das Geld könnten wir woanders investieren.
00:38:54: und für mich ist sowas auch einfach eine Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes zu sagen okay da sind vier Städten die wollen das machen und jetzt entscheiden wir uns.
00:39:03: Ich sag mal ganz einfach weil am Ende des Tages ist es eine einfache Entscheidung Die können dann werden dann viele gut und viele schlecht finden.
00:39:10: aber so ist das bei Entscheidungen nunmal.
00:39:12: Insofern verstehe ich den Tanz nicht ganz und da bin ich auch kein großer Fan von.
00:39:17: Mir wäre lieber, wenn es da eine klare Vorgabe gäbe uns wär so zack wir möchten das da machen möchte die Stadt das ja alles klar los geht's.
00:39:24: aber jetzt ist es anders.
00:39:25: Und jetzt muss man glaube ich ein bisschen aufpassen dass wir trotzdem neben unserem lokalpatriotismus da uns nicht ganz verlieren und sagen, am Ende des Tages geht es um Olympische Spiele in Deutschland.
00:39:35: Da profitieren wir nämlich alle voll von.
00:39:36: Und dann bringt's jetzt auch nichts sich irgendwie in irgendwelchen Aufreibungskampagnen gegen andere... Dette, die auch schön sind aufzureiben.
00:39:45: Was
00:39:45: würdest du auch sagen?
00:39:46: Wenn aus einer Sportler Sicht was muss Hamburg bieten oder muss ein Olympia-Standort bieten, dass man sagen kann das ist das beste Konzept wo auch wirklich alle sagen ja das ist es.
00:39:55: Ich habe olympische Spiele ja nun wie gesagt ein paar Mal erlebt.
00:40:00: London waren für mich die perfekten Spiele zu meiner aktiven Zeit.
00:40:05: kurze Wege alles relativ accessible.
00:40:08: Die Stadt war Basing und gleichzeitig war das Olympische Dorf, was da in Stratford gebaut wurde.
00:40:15: Superzentral gelegen mit allen Sportstätten eigentlich mehr oder weniger drum herum.
00:40:19: Rio war super schwierig.
00:40:21: Das Olympische Dorf war anderthalb Stunden weg von der Kuppa Cabana.
00:40:24: Selbst vom Hockey ist man davon da noch mal forty-fünf Minuten die andere Richtung gefahren.
00:40:28: Das waren dann quasi zweieinhalb Stunden weg von dem Zentrum, wenn man so möchte und die Wege waren einfach zu weit.
00:40:35: Das hat nicht den Spirit in der Form in die Stadt getragen wie ich das von London gewohnt war.
00:40:41: Peking war nochmal wieder völlig anders.
00:40:43: Es gab auch noch eine andere Zeit.
00:40:44: In diesem Sinne noch kein Social Media.
00:40:45: es gab noch keine Konnektivität in dieser Form.
00:40:48: In China sprach wirklich gar keiner Englisch zu dem Zeitpunkt.
00:40:52: Ich habe sogar erlebt dass ich versucht habe die Basketballhalle zu finden aber ich konnte trotz Zeichen und Symbolik den Menschen nicht klar machen, was ich suche.
00:41:05: Also das war da auf dem Level ein bisschen schwieriger aussehen waren die Stadien nie voll und die Leute wurden so ein bisschen gezwungen in die Städien zu gehen.
00:41:11: Das hat man immer daran gemerkt
00:41:13: dass
00:41:13: einfach überhaupt keine Kenntnis von der Sportart da war und die leute hatten alle die gleichen T-Shirts an.
00:41:17: dann wusste es immer okay.
00:41:18: da wurden Schulen einfach als Stadion geschickt wenn wir irgendwie morgens um elf ging.
00:41:25: Das war von der Stimmung völlig anders.
00:41:26: Das war in Paris und London sensationell, da muss man eben einfach sagen ja das ist Europa, das sind unsere
00:41:33: Sportraditionen,
00:41:34: unsere großen Länder und das hat mir schon deutliche Zeichen gegeben dass wir das ähnlich gut machen würden.
00:41:40: und wenn du fragst was muss eine so eine Stadt bieten?
00:41:42: für mich ist es vor allen Dingen dieses Zentralisierte, also dass die Wege kurz sind zu den Sportstätten.
00:41:48: Dass aber auch die Infrastruktur so gegeben ist, dass das in der gewissen Form accessible ist für die Leute, dass sie das öffentliche System nicht überlastet wird und dass du einfach zu den Sportsstättern kommst.
00:41:58: Aber auch vor allen Dingen zu diesen... wie es auch in Hamburg geplant ist, Metalplaza so ein bisschen Olympic erleben zu können.
00:42:08: Mit den großen Public Viewings und alles was dazugehört, dass du die Stadt erleben kannst in dem Zeitraum.
00:42:14: Und das hat Paris zum Beispiel unglaublich gut geschafft von Arktetriumf bis zur Innenstadt.
00:42:22: Konntest du quasi spazieren?
00:42:23: Das war alles gesperrt, die Chance ihr die See runter Sensationales Szenario.
00:42:27: Eiffelturm, Beachvolleyball da und so was.
00:42:29: Das war schon super, muss ich auch sagen.
00:42:31: Ja das macht Rosse große Vorfreude, dass es kommt.
00:42:33: Und ich meine, das passt natürlich immer super für uns hier zu Hamburg-Olympia-Zwanzigvierzig.
00:42:39: Hoffen wir damit mit drauf!
00:42:41: Ich glaube finde du hast viel Emotionen, viel Klarheit auf diese Perspektive gebracht.
00:42:47: Ich würde gerne zum Schluss noch mal ein bisschen auf das Unternehmertum, die Unternehmer im Arbeitsfuss dann nochmal mit reingehen wenn wir damit in Zukunft schauen.
00:42:54: Das ist High Rocks, Ziel erreicht.
00:42:57: Und man olympisch ... Was kommt dann?
00:43:00: Sollen wir das hinkriegen?
00:43:01: Du hast noch was vor und welche Emotionen gibt es für neue Projekte, die du dir vornimmst oder?
00:43:07: Nein also, das End-Ziel für High Rock's ist ja nicht das zu Olympia zu bringen aber das wäre natürlich ein Meilenstein den wir auch sehr pushen und zelebrieren würden.
00:43:17: Nein, wir haben eine Menge vor uns.
00:43:20: Das ganze Ökosystem High Rock hat ganz viel Spielraum noch.
00:43:26: Wir werden es in den nächsten Monaten mit den Themen Medienrechten beschäftigen, wo wir noch überhaupt gar nicht reingetappt sind Veranstalten da unsere Events und Stream die auch aber sind doch gar nicht in dem Bereich werden viele Bereiche Entertainment machen.
00:43:37: wir entwickeln gerade so eine festival logik um die events rum.
00:43:41: das jetzt In New York im Juni hat das größte Event, was wir bis jetzt hatten stattgefunden.
00:43:50: Mit fifty-fünfzig tausend Teilen, die man mehr als der New York Marathon hat.
00:43:53: Das größte Sport-Event, das jemals in New York City stattgefundet hat.
00:43:57: Da drumherum so eine... Weißworte!
00:43:59: Was für ein Hammer News?
00:44:00: Ja ja, das war natürlich spektakulär.
00:44:01: Ich finde es ist das größste Sport-event, was ich jemal zur New York-City schon gewonnen habe.
00:44:06: Ja,
00:44:07: das ist auch ein Fakt den wir gerne erwähnen.
00:44:10: Weil da wird die Dimension klarer.
00:44:13: Der New York Marathon hat etwas mehr als fünfzigtausend Teilnehmer und wir hatten eben im Jahr in den fünfundfünfzig ein paar mehr noch.
00:44:20: Und da aber jetzt drumherum eine Infrastruktur zu bauen, das noch weiter auszubauen... Da haben wir noch eine Menge Ziele und das wird auch einige Jahre dauern.
00:44:30: Im Moment gibt es keinen Grund, in irgendeiner Form noch was zu verändern.
00:44:34: Aber geht auch nicht die nächste Analyse der nächsten neuen Sportart?
00:44:38: Nein
00:44:38: ich glaube auch nicht dass das Ziel sein kann und muss.
00:44:41: Da bin ich auch, hab's schon einmal gesagt, dass für mich so eine opportune Gelegenheit wenn sich irgendwann mal etwas ergibt dann wird man das sicherlich machen.
00:44:51: aber im Moment haben wir genug zu tun mit dem was wir machen und da ist nicht das Ziel jetzt noch wieder irgendwas Neues zu machen.
00:44:57: Da würde ich gerne eine Abschlussfrage stellen.
00:44:59: Am Podcast heißt Hamburg-Zwanzigvier, wo wir künftig leben und wovon was ... Was würdest du dir wünschen für deine Heimatstadt?
00:45:06: Für dein Unternehmensstandort in Hamburg in den nächsten fünfzehn Jahren?
00:45:11: Was braucht Hamburg noch, um noch attraktiver zu werden?
00:45:14: Das ist für mich schwierig zu beantworten.
00:45:16: Ich bin auch da kein Experte.
00:45:17: Ähm... Ich kann nur auf meinen kleinen Horizont gucken, sowohl was unsere kleine Firma angeht als auch mich privat.
00:45:27: Ich finde, dass Hamburg viel richtig macht.
00:45:29: Wir haben ein tolles Tor zur Welt wie es oft heißt und eine tolle Veranstaltung in der Stadt.
00:45:36: Ich würde mir wünschen, dass wir noch so ein bisschen mehr demokratisierend den Sport aber auch die Kultur unterstützen.
00:45:43: Dass wir die Möglichkeit haben hier wirklich mit Veranstaltungen in der Stadt voranzugehen, dass viele Menschen die Stadt bringen völlig unabhängig von Olympia und dass wir mit unseren tollen Konzertmöglichkeiten eine O-Party gebaut werden sollen.
00:45:55: Die Möglichkeit haben so einen Kultursportstandort zu sein weil ich glaube das Musik-, Kultur- und Sport... die Dinge sind, die die Welt zusammenbringen können.
00:46:04: Völlig unabhängig von Herkunft, Religion oder was auch immer.
00:46:07: da finden alle einen gemeinsamen Konsens und ich finde dass das ein tolles kulturelles und auch gesellschaftliches Kriterium ist eine Stadt gut zu finden.
00:46:17: Hamburg hat dafür A-die Voraussetzung aber B noch nicht genug gemacht und ich glaube da können wir noch ne Menge tun um Hamburg als Stadt in der Welt völlig unabhängig von Olympia zu etablieren und auf die Landkarte zu bringen.
00:46:29: Absolut, das kann ich absolut unterschreiben und ich glaube es ist ein Superperspektiv.
00:46:33: immer wichtiger.
00:46:34: auch für so einen Standort sind wir eben auch vermeintlich weiche.
00:46:37: Standortfaktoren sind eigentlich knallhart und für unternehmerische Entscheidungen hoch relevant.
00:46:42: für Fachkräfte.
00:46:42: Ich bin mich echt immer bedanken.
00:46:45: zum Ende unserer Folge Ein richtig spannendes Gespräch.
00:46:49: Mehrfach emotional Gänsehaut gekriegt bin ich an diese olympischen Moments gedacht habe, die da so kommen.
00:46:54: hoch beeindruckend was ihr macht und was ihr da treibt und welcher Klarheit und welche Konsequenz findet.
00:46:59: das wirklich absolut beeindruckender?
00:47:01: Und bin mir sicher dass auch unsere Hörerinnen und Hörern das genauso sehen.
00:47:06: und deswegen wenn euch die Folge hier gefallen hat erzählt das gerne weiter, abonniert den Kanal und die ja auch schon angesprochenen Show Notes lasst gerne weitere Fragen, Kommentare da und wir würden auf jeden Fall gerne auch aufs Angebot zurück Also deine Prompter zu nehmen mit den Medaillen, Entwicklung oder Leistungsentwicklungen die da kommt.
00:47:22: Und das ist glaube ich ein super, super Angebot!
00:47:25: Vielen Dank nochmal und freue mich auf die nächste Folge aber die erwartet toll, toll in deinem ganzen Engagement hier.
00:47:30: Vielen
00:47:31: Dank!
00:47:40: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.