Gold-Gewinnerin Edina Müller über Emotion, Barrierefreiheit und die Sportstadt von morgen
Shownotes
Malte Heyne spricht mit Paralympics-Siegerin Edina Müller über Hamburgs Chancen als Sportmetropole – und darüber, wie ihre eigene Olympia-Begeisterung schon in der Kindheit begann, als während der Spiele sogar beim Essen der Fernseher lief. Sie diskutieren, warum ein olympisches Dorf mitten in der Stadt einzigartig wäre, welche Lehren aus früheren Bewerbungen gezogen werden können und warum die Bürgerentscheide in München und Rhein-Ruhr auch Rückenwind für Hamburg geben können
Außerdem geht es darum, wie Hamburg durch Barrierefreiheit, starke Trainingsstätten und frühe Unternehmensförderung mehr Top-Athlet*innen anziehen kann – und wie Sport Perspektiven eröffnet und Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft rückt.
Die Folge wurde bereits im November aufgenommen und im Zuge des Olympia-Specials erneut ausgekoppelt.
Habt Ihr Feedback zum Podcast oder Fragen an Malte? Dann schreibt uns gern an hamburg2040@hk24.de oder kontaktiert uns über Instagram: @hk_hamburg.
Transkript anzeigen
00:00:18: Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörern.
00:00:20: Herzlich willkommen zu unserer neuen Folge unseres Podcasts Hamburg-Zwanzigvierzig.
00:00:24: wie wollen wir künftig leben?
00:00:26: Und wovon?
00:00:27: ich bin Malte Heine Hauptgeschirrstürer der Handelskammer und möchte heute über ein Thema sprechen das mir auch persönlich am Herzen liegt.
00:00:35: aber was für Hamburg sehr spannende Perspektiven entwickeln kann ist auch schon im einen oder anderen Podcast zum Beispiel mit Jan Henry Kalinovski angeklungen olympische Spiele in Hamburg und welche Kraft der Sport in einer Stadt entfalten kann.
00:00:47: Vielleicht erinnern sich noch viele daran, dass Hamburgs Digger schon mal vor rund über zehn Jahren beworben hat.
00:00:52: Damals schon Kandidaten statt war... Und dann ist das an einem Olympiareferendum, am Nein der Bevölkerung hier gescheitert.
00:01:00: Haben glaube ich wenige erwartet und ich war letztes Jahr in Paris bei den üblichen Spielen.
00:01:05: Da haben wir schon auch gesehen was eigentlich da in dem avisierten Hamburger Jahr hätte möglich sein können.
00:01:11: Denn ganz klar ist eigentlich mit den Hamburg-Bilder um die Welt schicken können.
00:01:15: Olympia ist viel mehr als Sport oder wirklich Emotionen gemeinsam auch gesichert.
00:01:19: Aufbruch und eine große weltweite Aufmerksamkeit und Hamburg hätte da als Sportstadt natürlich gut... was zu beitragen können.
00:01:26: Wir sind immer weiter im Sport unterwegs, größter Bundesliga-Standort jetzt endlich in dieser Saison auch im Fußball wieder viele große Sportveranstaltungen, Active City Strategie und der Sportenbewege sind tief bei uns eben hier in der Stadtgesellschaft verankert und deswegen hätten wir auch da eine tolle Kulisse haben!
00:01:46: Ich möchte heute sprechen mit einem wirklich besonderen Gast über dieses Thema.
00:01:54: Paralympische Goldmedaille-Gewinnerin im Parakhanu in Tokio, aber zuvor schon gold im Rollstuhlbasketball bei den Spielen in London.
00:02:04: Sie ist Sportlerin des Jahres geworden und ausgewählte Sporttherapäutin.
00:02:09: Das war für Hamburg eine große Ehre – also nicht nur für sie eine große Ära für uns auch – bei dem Paralypics Paris Fan Triggerin des deutschen Teams.
00:02:17: Sie steht für sportliche Höchsteistungen mentale Stärke und setzt sich leidenschaftlich für Chancenleichheit ein.
00:02:23: Darüber spreche ich heute mit einer Frau, die weiß was es heißt auf den ganz großen Bühnen des Sports zu sein und hier bei uns in Hamburg lebt und trainiert.
00:02:30: Herzlich willkommen Edina Müller
00:02:32: an!
00:02:32: Hallo!
00:02:34: Die Paralympischen Spiele sind das weltgrößte Sport-Event für Menschen mit Behinderung.
00:02:39: Seit neunzehntzig wird es immer im Jahr der Olympischen Sommerspiele ausgetragen.
00:02:44: Die ersten Paralyempics fanden in Romstadt und basierten auf den Stoke Med Evil Games für kriegsverletzte Veteranen.
00:02:52: Der Name leitet sich vom griechischen Ab.
00:02:55: Para bedeutet Neben und die Paralympische Spiele sind die Spiele neben den Olympischen Spielen.
00:03:02: Seit nineteenhundert achtundachtzig finden die Sommerparalympics durchgängig am gleichen Ort, in den gleichen Sportstätten und gleich im Anschluss an die Olympischen Sommerspiele statt.
00:03:13: Seit neunzehnhundertzweiundneinzig gilt das auch für die Winterparalyempics, die offiziell seit neunzentsechsund siebzig ausgetragen
00:03:20: werden.".
00:03:21: Bei den Sommerparalympics, zwanzig vierundzwanzig wurden zuletzt in zweiundzwzig Sportarten von leichter Athletik bis Rollstuhlbasketball Medaillen vergeben.
00:03:31: Die Sportlerinnen
00:03:31: und Sportler werden in Startklassen eingeteilt
00:03:34: die auf Art-
00:03:35: und Schwere der Behinderung basieren – auf diese Weise soll maximale Fairness gewährleistet werden.
00:03:41: Deutschland liegt im ewigen Medaille Spiegel der Paralympischen Sommerspiele auf Platz Vier hinter den USA, Großbritannien und China.
00:03:50: Bei den Winterspielen belegen die deutschen Parer-Athletinnen und Athleten mit insgesamt hundred und vierzig Goldmedaillen sogar den ersten Platz.
00:03:58: Knapp
00:03:58: vor Norwegen!
00:04:00: Fun Fact?
00:04:01: Es gibt zwei Sportarten, die sogar ausschließlich bei dem Paralympics stattfinden – Bodger & Torball.
00:04:08: Ja toll dass du da bist freue ich mich sehr.
00:04:10: Also selten so ein Sportstar hier auch bei mir im Podcast.
00:04:13: also eine große Ere danke dass ihr jetzt halt nimmst.
00:04:16: Du hast ja eine wirklich großartige, sportliche Karriere hingelegt und die wenigsten Sportlerinnen und Sportler weltweit gelingt es für dich in zwei Disziplinen Olympisches Gold zu gewähren.
00:04:28: Wie hast du das gemacht?
00:04:30: Also, so einfach lässt sich das natürlich gar nicht beantworten.
00:04:33: Das ist eine große Leidenschaft für den Sport und es ist immer ein Prozess.
00:04:38: Es ist nicht, dass ich angefangen habe und gesagt habe, ich möchte mein Ziel an drei oder fünf Spielen teilzunehmen, sondern das hat sich nach und nach entwickelt.
00:04:47: Man bildet dann in festes Team um sich was einen immer weiter motiviert und dann entsteht das so nach und
00:04:55: Aber trotzdem, den Angang zu sein in Rollstuhl Basketball Weltklasse und dann seinen da Gold zu gewinnen.
00:05:02: Wie kommt man denn auf die Idee nochmal zu wechseln?
00:05:05: Warum eine Lehre nach dem großen Erfolg oder was so?
00:05:09: Das war auch ein glücklicher Zufall sage ich mal.
00:05:13: Es war nicht so geplant dass sich da wieder fast übergangslos in den Leistungssport einsteige aber meine Basketballzeit irgendwie einfach vorbei.
00:05:22: Ich hab dann auch offiziell meine Karriere beendet und wollte Kanu eigentlich freizeitmäßig machen, wir haben uns ein Faltbud gekauft, wollten eine große Donut-Tour machen.
00:05:30: also wie der neue Projekt?
00:05:31: ist es nicht so dass ich nichts nicht gewusst hätte wohin mit meiner Zeit?
00:05:36: und Parakang war bzw.
00:05:39: der Rennsport noch ein ganz anderes Projekt.
00:05:43: Ich hab einen Blog gemacht eigentlich auch für meine Patienten, ich bin ja Sporttherapeutin und ... Wollte Sportarten ausprobieren, die ich selber nicht kann und ein gewollt amateurhaftes Video drehen um zu zeigen?
00:05:57: Einfach machen.
00:05:57: Einfach ausprobierend, dass sie sich das angucken können und so die erste Hemmschwelle genommen ist.
00:06:02: So einfach ja.
00:06:03: wenn die das so ausprobiert dann kann ich es auch.
00:06:05: Und Karakanu war eigentlich nur eins dieser Projekte.
00:06:08: Oder hat dich wahrscheinlich da der sportliche Ärger als gepackt?
00:06:11: aber vielleicht mal im Blick zurück in deinem Leben... wann hast du gemerkt, dass du dich lustspitzen spürst?
00:06:19: zu betreiben, also das Potenzial hast aber auch mit der Frage.
00:06:24: Ja, was heißt da?
00:06:25: Gibt's doch eine ganze Menge auf.
00:06:26: Da mussten die auch richtig das Training an erster Stelle stellen und sowas wie... Was war so ein krapser Moment oder war es ein Prozess?
00:06:32: Wie hast du dich auf den Schieden?
00:06:33: Alles
00:06:34: ist auf jeden Fall ein Prozess.
00:06:35: Ich glaube, das ist schon immer so ein bisschen in mir gewesen.
00:06:37: Ich komme aus einer sehr sportbegeisterten Familie.
00:06:40: Meine Mutter zum Beispiel, die guckt alles mögliche ans Sport.
00:06:42: Und es sind so tieferwurzelte schöne Kindheitserinnerungen.
00:06:47: Bei uns wurde ganz wenig Fernsehen geguckt aber Olympia, der Fernseher auch beim Essen laufen.
00:06:54: Meine Mutter hat uns da ganz gemütlich mit Kissen und Formen fern, der wir im Mitten in der Nacht aus Schwellien open geguckt.
00:06:59: Also es sind einfach so wirklich Kindheitserlebnisse gewesen die sich natürlich einfach mit dem Sport verbunden haben.
00:07:06: dann habe ich auch schon immer Sport gemacht.
00:07:08: Ich komme eigentlich aus dem Volleyball ursprünglich Und nach meinem Unfall konnte ich das nicht mehr machen und wusste eigentlich ich möchte wieder was finden Einfach was mich begeistert.
00:07:18: dass ist danach her wirklich in den Leistungs.
00:07:20: Sportgid war wirklich ein Prozess, das hat sich wirklich entwickelt.
00:07:24: Ja super, super spannend.
00:07:26: Ich muss den kenn ich auch mit dem Fernsehen.
00:07:28: Ich weiß noch genau, dass das Thema in achtzig Jahren gab es Kabelfernsehende und das war so eine Sache mal etachlich abgelehnt aber als dann Tennis nur noch im Kabel Fernsehen übertragen worden ist.
00:07:37: Aber wir müssen am Rande!
00:07:40: Spannend nochmal die Frage heute dein Alltag?
00:07:43: Auch das bemerkenswert.
00:07:45: du bist Buchstätig, Sporttherapeutin, ein bisschen Klinik da aktiv.
00:07:49: Hast bis selbst Mutter und das ist eben auch eine Vermehre vereinbarkeit dahin zu stehen und dann eben auch noch dieses Training-Weckkampf vorbereitet.
00:07:58: auf welcher Klasse Niveau?
00:07:59: Wie sieht dein Alltag aus?
00:08:02: Ja der ist wirklich nicht einfach und oft bräuchte man mehr als vierundzwanzig Stunden.
00:08:07: ich habe auch oft das Gefühl mein eigentlicher Job is die Organisation.
00:08:13: Es ist wirklich leider so, dass das System immer noch nicht dafür vorgesehen ist.
00:08:16: Dass Sportler in Mütter werden.
00:08:19: So ein Kind dabei.
00:08:20: Man ist immer angewiesen auf die handelnden Personen und ich habe da großes Glück gehabt, dass mein Heimtrainer und meinen Bundestrainer mich da sehr unterstützen und wirklich alles möglich machen.
00:08:30: Das sollte so sein aber es ist nicht selbstverständlich Eine Athletin, die schwanger ist oder die Schwanger werden müsste sich nicht hundert Prozent darauf verlassen kann.
00:08:43: So ich hätte auch einen Trainer haben können.
00:08:45: ja sagen, du ich möchte nicht dass hier irgendwer von extern mit reinkommt.
00:08:48: so mein Kind war jetzt bei allen Trainingsmaßnahmen und bei allen Wettkämpfen dabei sonst hätte ich das nicht gemacht.
00:08:54: Das heißt ich nehme meinen kind und eine Betreuungspersonen Und das wurde alles ermöglicht, muss das finanziell irgendwie stemmen.
00:09:02: Aber so haben wir das irgendwie hinbekommen.
00:09:04: Toller Spagat!
00:09:05: Da es noch mal potenziert ist in vielen Eltern und die auch haben aber eben mit dieser Wegkampfvorbereitung schon nochmal intensiv.
00:09:11: So international viel unterwegs, deine Weckkämpfe.
00:09:14: Ja natürlich
00:09:15: ja.
00:09:15: Und nicht ganz sehr ganz leicht.
00:09:16: Wie ist das sozusagen?
00:09:17: mal die Frage?
00:09:18: Vereinbarkeit für mich, Beruf dann noch mit dem Wettkampf Und in der Handelskammer interessiert sich auch mal die Arbeitgeberperspektive.
00:09:24: Wie ist das mit deinem Arbeitgeberg flexibel?
00:09:26: Arbeitszeiten, wie funktioniert das?
00:09:29: Ja, das ist natürlich ein großer Punkt.
00:09:32: damit es überhaupt möglich ist müssen natürlich die Rahmenbedingungen passen.
00:09:37: Das muss irgendwie alles stimmen.
00:09:38: und ich arbeite im BG-Klinikum in Hamburg und die unterstützen mich eigentlich seit Tag eins, seitdem ich da angestellt bin.
00:09:45: Ich bin zur Hälfte freigestellt bei der Arbeit für meinen Leistungssport Trainings- und Wettkampfmaßnahmen.
00:09:51: Sonst wäre das überhaupt nicht möglich auf dem Niveau?
00:09:55: Ja toll, ist das würdest du mal sagen in Hamburg gut ausgeprägt?
00:09:59: oder würde ich es dir noch wünschen?
00:10:01: Ich würde sagen noch mehr Unternehmen sich dafür engagieren vielleicht zu anderen Standorten auch wenn ihr euch austauscht mit deinen Trainigen oder einfach Teamkollegen.
00:10:10: wie sieht's da aus?
00:10:11: weil
00:10:12: es schon das einige Athleten-Athletinnen da Probleme haben und es wäre natürlich toll, wenn sich noch mehr Unternehmen dazu bereit erklären würden den Sport auf diese Weise zu unterstützen.
00:10:21: Das wäre natürlich ein wahnsinniger Vorteil auch für den Standort Hamburg um einfach noch mehr Sport stattzuwerden.
00:10:28: Ja ich glaube ist ein wichtiger Punkt ja an dem Werbelockadossin wir hier nochmal alle zuhören in Unternehmen dass auch wirklich so zu nutzen weil das also wie kriegen das auch gespiegelt von Unternehmen die unterwegs sind die sie auch bei uns in einem Team Hamburg angehen die eben genau den Spitzspotlern unterstützen.
00:10:43: Die sagen, die Athletinnen und Athleten haben halt eine so hohe Identifikation und Bindung auch zum Arbeitgeber dann, weil sie sagen das mit mir ermöglicht, dann gebe ich irgendwas zurück.
00:10:51: ja und das spitzen Sportler sich auch mit Disziplin Leistung und sozusagen auch Deliveries auskennen ist glaube ich auch klar.
00:10:59: jetzt Würde ich gern mal so ein bisschen, wir sprechen heute auch über die möglichen Effekte.
00:11:04: Wie sieht es eigentlich aus mit der Hamburger Olympia Bewerbung?
00:11:07: Alle reden über die Olympianbewerbung aber das ist ja eben auch eine kombinierte Bewerbung um olympische Spiele, aber eben auch para-olimpische Spiele und das ist eben auch die dammsch verbundenen Wirkung.
00:11:18: Und vielleicht einmal der Blick zurück zur Olympiareferendum.
00:11:23: Wie hast du das damals erlebt?
00:11:24: Ah, im Jahr...
00:11:25: ...zw.k.
00:11:26: war das
00:11:28: meine
00:11:28: ich ja... Damals
00:11:28: noch Basketball spielt oder schon?
00:11:29: Ja, dann... ...Zw.K.
00:11:31: war so der Wechsel gerade.
00:11:33: Ich habe in den letzten Weltmeisterschaften... ...gespielt und also wenn ich daran denke, dass es tut schon auch immer ein bisschen im Herzen weh.
00:11:45: Ich war ja damals auch sehr involviert in dem Prozess und ich fand wir hatten auch damals ein sehr gutes Konzept.
00:11:50: aber wir haben Das ist nicht geschafft, dieses Konzept den BürgerInnen zu vermitteln.
00:11:55: Und ich hab damals auch noch im Anschluss noch ganz viel mit Leuten gesprochen, die dagegen gestimmt haben und wirklich zu verstehen was da irgendwie dahinter gesteckt hat.
00:12:04: Es kam ganz oft heraus dass wir es nicht geschafft haben das Konzept wirklich zu vermitteln.
00:12:08: wenn ich dann darüber gesprochen habe.
00:12:10: gesprochen habe, kam ganz oft – oh ja das wusste ich gar nicht so.
00:12:13: Und das war echt schade im Nachhinein.
00:12:16: Ja ist halt immer schwierig in diesen jahrelangen Entscheidungen auch differenzierte Argumente dann damit zu mitzubringen.
00:12:23: aber wir wollen ja nach vorne gucken und glaube viele Learnings gibt es aus diesem Referendum.
00:12:26: was ist erstmal gut?
00:12:27: Aber ich schaue ab Ende nochmal denkst Olympische Spiele oder Paralympische Spiele im Sommer einen Jahr zwanzig vierzig.
00:12:33: Was kommt für Bilder in Europa?
00:12:34: Was ist das nicht aus?
00:12:36: Ja, also ich kenne ja auch das Konzept von Hamburg und das hat mich unglaublich begeistert.
00:12:41: Und natürlich mein Sportlerherz musste man nicht überzeugen alleine dass das Dorf mittendrin ist.
00:12:49: Also unglaublich!
00:12:51: Ich glaube es gab es so noch nicht.
00:12:55: Wir kennen als Athleten immer ein bisschen Stress im Hintergrund und du musst in einen Schattel steigen.
00:13:00: Du weißt nie genau wie lange du brauchst eine Olympia Lane, die für den Bus da ist.
00:13:06: Aber auch zum Beispiel in Paris haben wir zwischen einer Stunde und anderthalb Stunden gebraucht.
00:13:11: Das ist einfach ein Riesen-Stressfaktor für den Athleten, Komm, ich erreichte mich zum Wettkampf.
00:13:17: Muss ich noch mehr Zeit einplanen?
00:13:19: Und jetzt muss man sich vorstellen ... Man kann theoretisch zu Fuß dahin laufen!
00:13:23: Man müsste so was ... Olympisches
00:13:26: Dorf im Bahrenfeld, Science City und die Athleten alle in den Fonds fahren können statt.
00:13:29: Du bist direkt
00:13:30: drin im Leben, im Hamburger Leben.
00:13:31: Das ist ja das, was die Athletinnen möchten.
00:13:33: Die möchten Hamburgers Spiele erleben.
00:13:37: Was wir damit erreichen müssen, glaube ich, eines der großen Punkte von olympischen Paralympischen Spielen ist, dass sie miteinander arbeiten, Begegnungen schaffen.
00:13:46: Und da sind die Athleten-Athletinnen direkt in der Stadt, direkt im Kontakt mit den Menschen.
00:13:52: Ja ich glaube das ist wirklich so.
00:13:54: die Welt in einem Dorf.
00:13:55: Sie sich zentricks kurze Wege.
00:13:57: Das ist ein Hamburger Alleinstausmerkmal.
00:13:59: Ich glaube über achtzig Prozent aller Kapazitätssportstätten sind innerhalb von sieben Kilometern.
00:14:04: viele Athletinnen und Athleten können eben zu Fuß, dann auch den Weltkampfstätten laufen.
00:14:09: Tolle Idee!
00:14:09: Auch zum Thema Nachhaltigkeit glaube ich ein wichtiger Beitrag.
00:14:13: Nun ist das im Prozess.
00:14:15: Hamburg steht im Wettbewerb mit München, Rhein-Ruhr Berlin.
00:14:18: Das sind so die Kandidaten.
00:14:20: Im nächsten Jahr hat sich der DOSB entscheiden.
00:14:21: jetzt gibt es diese Möglichkeit wieder in Referenz umzumachen.
00:14:24: München hat schon dafür gestimmt.
00:14:26: ziemlich deutlich starkes Signal für den vielen Sport.
00:14:28: Wie nimmst du in Hamburg die Stimmung wahr?
00:14:30: Was macht dich optimistisch, dass es diesmal positiv aushält aus deiner Sicht?
00:14:35: Also ich hoffe eigentlich das positive Referendum in München einen Bus gibt für Hamburg.
00:14:44: Dass sie sagen, ja, das wollen wir auch!
00:14:46: Das ist etwas was wir uns holen müssen.
00:14:49: und ich kann nur noch einmal appellieren an alle Hamburgerinnen Es ist wichtig, kritisch zu sein und alles kritisch zur Hinterfragen.
00:15:00: Aber bitte zu den Bürgerbeteiligungsformaten gehen sich informieren und sich einbringen auch mit Kritik, mit Ängsten, mit Sorgen, mit Ideen hingehen und mitmachen!
00:15:13: Ich glaube ein ganz wichtiges Element, dann wird es sein dass bis Mai am einigste Mai das Referendum auch mit hinkriegen und eben auch berechtigt den kritischen Töner eben auch zulassen.
00:15:22: Ich glaube was ist auch berichtig und wichtig.
00:15:25: ich finde aber wir müssen auch mal das sagen.
00:15:27: also München natürlich erstmal ein starkes bestimmtes Signal muss uns einen Boost geben.
00:15:31: aber ich glaube wir müssen es auch sagen aus einer Wirtschaftssicht da sagen naja also die Es wird auf jeden Fall eine deutsche Bewerbung geben Und auch mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland jetzt die nächsten nach Europa vergebenden Spiele wiederkriegt.
00:15:44: Das heißt auch positive Wirkung finden eben vor allem im Süddeutschen Raum statt und nicht bei uns hier im Norden.
00:15:50: Und das Deutschlandbild ist dann vielleicht auch wieder mehr Lederhose statt Fischbrötchen geprägt.
00:15:56: Ja und das können wir uns eigentlich nicht leisten!
00:16:00: Aber trotzdem ist natürlich, also wir haben ja auch in der Handelskammer die Neigung über viel mehr Wirtschaft zu sprechen.
00:16:06: Wenn wir Olympia das ist auf viele Handlungsfelder von unserer Zwanzigwürttestrategie vielleicht berührt und produktiv katalysieren kann – auch Kosten sind ein Thema!
00:16:16: Was ist mit Emotionen?
00:16:18: Ich glaube, wie kriegt man das eigentlich rüber was das macht.
00:16:22: Wie ist die Situation wenn du läufst in den Stadion ein oder bei so einem Wettkampf und ... Kannst du es mal beschreiben?
00:16:29: Das ist
00:16:30: so schwer zu beschreiben!
00:16:31: Aber jetzt schon fünf Spiele miterleben dürfen und durfte bei den letzten ja auch Fahnträgerin sein für das deutsche Team, was ja ein unfassbares Erlebnis ist.
00:16:39: aber ich durfte eben auch miterlegen was diese Spiele mit einer Stadt machen, was diese spiele mit Menschen machen Hamburg einfach.
00:16:47: Und was kannst du nochmal erläutern?
00:16:49: Was machen die Spiele mit der Stadt, ne?
00:16:52: Also diese Begegnungen, die ich da hatte, dieses Miteinander, wovon ich eben schon gesprochen habe... Ich glaube das lässt sich durch wenig anderes so herstellen wie durch den Sport.
00:17:03: Dieses gemeinsame Erleben, dieses gemeinsame... Ziel dieses gemeinsame ja eben auch feiern, dieses Miteinander.
00:17:10: Ich glaube dass der Sport da so ein verbindendes Element ist was sich durch fast nichts anderes so erleben lässt
00:17:18: und ich glaube das kann nicht teilen.
00:17:22: die Begrastung ist immer groß wenn man so bei den Wegkämpfen dabei sind.
00:17:27: aber Die Frage ist ja auch mal die Nachhaltigkeit.
00:17:31: Es kommt einmal die Kritik ist, es kommt Olympia zwei Wochen und dann drinnen Ufo und dann schiebt's wieder raus.
00:17:37: Was muss da aus einer Sicht getan werden?
00:17:38: Und wie kann man wirklich sicherstellen dass der Sport noch der Parasport seinen wirklichen nachhaltig davon profitiert?
00:17:44: in Hamburg?
00:17:44: Was verändert deine Wünsche?
00:17:48: Ja ich glaube... Gerade die Paralympischen Spiele sind ein Wahnsinniger Katolisator für Inklusion, für das Miteinander in der Stadt.
00:17:57: Gerade durch diese Medienberichterstattung wird einfach eine Sichtbarkeit geschaffen und eine Präsenz in der Stad.
00:18:06: Und dass es gerade für den paralympischen Sport unglaublich wichtig ist.
00:18:10: Ich sage immer ich kann nur etwas... mitführen, für etwas empathisch sein oder etwas mitdenken.
00:18:16: Was ich kenne und was ich sehe.
00:18:18: Und Menschen mit Behinderung werden da nicht einfach nur auf ihre Einschränkungen reduziert sondern werden als leistungsfähige Sportlerinnen Vorbilder und als Persönlichkeiten wahrgenommen.
00:18:27: und gerade durch Vorbildern wächst eine gesellschaftliche Akzeptanz.
00:18:32: Da senden glaube ich die Paralympik ist ne ganz starke Botschaft.
00:18:35: Vielfalt ist normal und Menschen mit behinderen gehören selbstverständlich in die Mitte der Gesellschaft.
00:18:42: Was da natürlich auch immer der limitierende Faktor ist, ist die Barrierefreiheit.
00:18:46: Hamburg möchte durch die Spiele die barrierefreiste Metropole Deutschlands werden?
00:18:50: Das wäre natürlich ein unfassbarer Bus für Inklusion in der Gesellschaft.
00:18:54: Und wir dürfen dann nicht nur an Menschen mit Behinderung denken, an Familien und jeder sollte da auch an sich selber denken wie man selbst ins Zweiteur... also wir bewerben uns zum Beispiel erst im
00:19:04: Jahr ist.
00:19:04: Und wenn sie unsere Eltern sind, wir werden alle auf Barrierefreiheit angewiesen sein um davon profitieren alle in der Stadt.
00:19:12: Und ich glaube, wir brauchen auch wieder dieses Gemeinschaftsgefühl und Sport verbindet einfach Menschen.
00:19:17: Ich habe über dieses Miteinander gesprochen um das unabhängig von den Fähigkeiten einer Person der Herkunft oder von der Gesellschaftsschicht.
00:19:24: Wir können mit dem Spiel ganz viele Themen sichtbar machen.
00:19:28: Er ist, glaube ich, in Hamburg auch die Landkarte bringen international.
00:19:31: Und auch mal zeigen wie das funktionieren kann und wie man wirklich eine Nachhaltigkeit mit erzählen kann durch so einen Event.
00:19:39: Wenn es eben nicht nur zwei Wochen im Ufo sind sondern die langfristige Strategie dabei ist.
00:19:45: Aber vielleicht kannst du noch ein bisschen erzählen?
00:19:49: Olympische Spiele.
00:19:50: Wahnsinnig beeindruckend!
00:19:51: Das
00:19:53: muss ich mir auch immer klar machen, das bedeutet... Es heißt doch, dass
00:19:56: du ja schon zwanzig
00:19:57: Jahre in
00:19:57: den Spitzenleistungssport unterwegs bist?
00:20:00: Das
00:20:00: merkt man so gar nicht.
00:20:01: Man ist dann natürlich drin und man macht es, ist
00:20:03: das die ganze Zeit?
00:20:04: Birgit Fischer oder Isabel Wert hat noch mehr mitgemacht.
00:20:07: Ich
00:20:08: glaube, Birgitt Fischer ist gerade jetzt in Paris von Isabel wertüberholt worden.
00:20:15: Jahre, Jahrzehnte die erfolgreichste Sportlerin Deutschlands.
00:20:20: Und also ich kenne sie auch gut und absolut eins meiner Ideole.
00:20:25: Ja spannend!
00:20:26: Kannst du mir noch mal sagen was waren die besten Spiele?
00:20:29: Die schönsten Spiele, das ist ja meistens noch immer geblieben.
00:20:32: Also ich ... Schönen Beste kann ich gar nicht so ranken weil jede natürlich ihre Atmosphäre ihren Flair hatten und das ist das Besondere der Spiele.
00:20:40: aber ich muss trotzdem sagen eines der Eindrücklichsten Spiele waren die Spiele in London.
00:20:47: Also einfach natürlich ist es auch, ich glaube die Engländer haben so eine draußen gemeinsame Sport-Kuckenkultur und das merkst du einfach überall in der Stadt.
00:20:57: Wir haben unsere Freunde angerufen.
00:20:58: wir haben gesagt Leute egal ob ihr Karten bekommt oder nicht Ihr müsst einfach herkommen!
00:21:02: Ihr müsst diese Atmosphäre ihr müsst das hier mitbekommen Und diese Begegnungen die ich da erlebt habe Das hatte ich so glaube ich bei keinen anderen Spielen diese Emotionslatte schon sehr hochgelegt.
00:21:17: Und war dann auch die Goldmedaille in London emotionaler als in Tokio?
00:21:23: Nein, das waren nicht emotional.
00:21:25: Es war natürlich ganz anders, da war ich noch im Mannschaftssport und das Tolle in London war aber auch ... Da wurde uns nichts geschenkt.
00:21:33: Spiel für Spiel haben wir uns da wirklich ran gekämpft und wirklich schwierige Spiele gehabt.
00:21:39: In London, ich weiß noch, das Viertelfinale war gegen die Engländerinnen die Halle voll und wir waren auf dem Feld.
00:21:49: Und nur wenn die Engländer in den Ball hatten, dann ist diese Geräuschkulisse hochgegangen.
00:21:53: also das war so ein komisches Gefühl wo du dachtest immer irgendwas ist passiert?
00:21:56: Auf dem Feld, irgendeine krasse Aktion ist gerade passiert gar nicht!
00:22:01: Allein das, man hatte eigentlich die ganze Zeit Gänsehaut beim Spielen es war ein unglaubliches Spiel.
00:22:06: und da natürlich die Goldmedaille zu holen ja das war wirklich Ja, verdient für die Gelderarbeit, die wir da reingesteckt hatten.
00:22:14: Ja, toll!
00:22:15: Und... ...zwei-tausendzehn war das da.
00:22:19: Also es ist immer so ein bisschen kühm auf sehr hohem Niveau.
00:22:23: aber da haben wir den Weltmeistertitel um einen Punkt verpasst.
00:22:27: Mit einem Punkt sind wir zweiter geworden und da hat man wirklich nicht die Silbermedaille gewonnen Da hat man echt Gold verloren.
00:22:33: Wir waren am Boden zerstört.
00:22:36: Und dann muss man sich aber sagen So jetzt raus hier wieder aufstehen und in zwei Jahren eben Gold holen.
00:22:45: Das war geklärt.
00:22:46: Sensationell, ja?
00:22:47: Und wenn wir wieder ausstehen, dann gibt's ja auch noch so eine Olympia Ambition vielleicht nochmal.
00:22:52: Genau!
00:22:52: Ich glaube, das ist wie die Scheibe von Abschneiden finde ich toll.
00:22:56: Hast du ein Beispiel von deinen Olympiastätten?
00:22:58: Das sind ja den London, Rio, Tokio, Paris... Das ist ja so ein Bild hängen geblieben, was du schon erwähnt hast.
00:23:11: Wie die Stadt vielleicht auch profitiert hat von Olympia Paralympia?
00:23:17: Ich kann jetzt mal ein Beispiel aus München nennen.
00:23:24: Wir haben
00:23:25: da
00:23:26: die Regatta-Strecke in Oberschleißheim.
00:23:30: Die olympischen Spiele waren dann in den Siebzigern Und da ist die Sirigata-Strecke künstlich entstanden.
00:23:38: Dass es heute ein Ort an dem Menschen sich treffen, an den Menschen Sport machen, in dem Veranstaltungen stattfinden.
00:23:46: Das ist noch ein Ort der trotzdem immer noch die Seele dieser Spiele... in sich trägt und jetzt wirklich die ganze Stadt von profitiert.
00:23:55: Aber München hatte das schon, deswegen sind wir jetzt dran und wir brauchen es auch.
00:24:01: Absolut!
00:24:02: Also mich und mich aus seiner Seite auch noch wollen noch die Emotionen im Sport.
00:24:06: Das ist natürlich schon echt Wahnsinn.
00:24:08: aber ja also das ist eine spannende wirklich tolle Geschichte, die du erzählst.
00:24:15: Ich will gerne noch mal so ein bisschen kommen, Hamburg-Zwanzigvierzig heißt dieser Podcast.
00:24:20: Und natürlich eine Coincidence mit der Bewerbungshorizonten, den wir dann auch haben.
00:24:26: Aber wenn du auch mal auf Hamburg guckst insgesamt und kommst hier rum in der Welt was gefällt dir in Hamburg besonders gut?
00:24:33: Um so zu sagen Mensch da können wir uns auch noch von anderen Standorten eine Menge abschneiden.
00:24:38: Was sind da die Punkte?
00:24:41: Ja, das Hamburg die schönste Stadt der Welt ist darüber brauchen wir hier nicht diskutieren.
00:24:48: Stilstand ist ja so ein bisschen der Tod.
00:24:49: man muss sich immer irgendwie weiterentwickeln dass es auch wichtig und ich würde mir schon mehr Sichtbarkeit für den minderten Sport in Hamburg und für Randsportarten wünschen weil gerade solche Events also klar olympische Paralympische Spiele sind groß event aber das können wir hier auch immer im Kleinen generieren können einfach gemeinsame Erlebnisse schaffen, die einfach auch den sozialen Zusammenhalt stärken.
00:25:17: Und wir haben auch tolle kulturelle Events in der Stadt.
00:25:20: aber ich glaube wir brauchen da mehr bezahlbare Angebote.
00:25:23: Ich merke das natürlich mit Familie und so wenn man da viel am kulturellen Leben teilnehmen, das muss man sich wirklich leisten können.
00:25:32: Ja auch zeitlich und nervlich.
00:25:36: Mein Kind hat rüber passiert.
00:25:38: Aber das Thema Integration ist eine wichtige Herausforderung für die schon sehr starke Polarisierung von Migrationsthemen.
00:25:47: Dass wir mal zusammenkommen und gucken... Die WM-Karriere in dem Jahr haben ja damals gezeigt was möglich sein kann.
00:25:55: an dieser Stelle aber Der Sport insgesamt kann seinen großen Beitrag zu leisten.
00:26:00: Wie sieht das aus?
00:26:02: Ich wünsche dir mehr Beachtung auch für den Behindertensport, aber auch für Randsportarten.
00:26:10: Kannst du nochmal... Diese Integrationswirkung von Sport, hast du da auch noch mal so vielleicht Beispiele oder Geschichten?
00:26:18: Du sagst Menschen, es hat wunderbar geklappt.
00:26:19: Da sind auch Leute die vielleicht auch wegen Unfällen... Also was dann eben eher vom Sport in den Behindertensport gekommen sind, das wieder aufgefangen hat wie man vielleicht Leute, die geflüchtet sind von irgendwo auch wieder in den Sport integriert hat und so.
00:26:31: Das sind ja eigentlich immer so abstrakte Geschichten.
00:26:33: aber kannst du beim persönlichen Umfeld auch Erfahrung mitgemacht?
00:26:39: Es gibt im Sport auch in meinem Sport ganz viele solcher Beispiele, die als Geflüchtete kamen.
00:26:44: Wir haben mehrere Sportlerinnen aus dem Iran, die bei uns wirklich eine Heimat gefunden haben und durch den Sport natürlich direkt aufgefangen und direkt in einem sozialen Umfeld waren indem sie aufgehoben waren und indem Sie sich dann weiterentwickeln konnten.
00:27:02: Und da ist der Sport natürlich einfach ein Medium was das Einfach aufnehmen kann und auch dann aktiv begleiten kann.
00:27:13: Ich glaube, das ist in der Tat eine tolle Superwirkung, die mit dabei sind.
00:27:17: Und da brauchen wir, glaube ich mehr von... Wenn du jetzt mal... Du hast auch Kinder und viele gesprochen über die Olympische Generationen, die vielleicht selber einen olympischen Spiel in einer eigenen Stadt erlebt entweder im öffentlichen Raum gucken oder feiern und Gasgeber sein oder selbst teilnehmen.
00:27:35: Was würdest du jungen Menschen so mitgeben?
00:27:38: abstrakte Frage.
00:27:41: Was brauchen die?
00:27:42: Wie würdest du das motivieren, durch so eine Ansprache von der Schulklasse und sagen, ihr seid in fünfzehn Jahren dran ... Und macht was draus.
00:27:50: Was würdest Du denen
00:27:53: sagen?
00:27:53: Ich würde mir einfach für sie wünschen, dass sie da ein Teil von werden können.
00:27:57: Dass Sie sich einbringen.
00:28:01: Wir brauchen das immer!
00:28:02: Dass sich auch die jungen Menschen mit einbringen... Ja, da auch eine Perspektive finden glaube ich.
00:28:08: Und das kann einen Riesenschwung geben für gerade die jungen Leute.
00:28:12: Ich stelle mal vor also wie soll ich das sagen?
00:28:15: Ich habe jetzt an fünf Spielen teilgenommen aber das passiert einem immer.
00:28:19: Man fährt dahin und das organisiert und jetzt können wir dem quasi... Unseren Geist, unsere Seele und Werte unserer Haltung mitgeben.
00:28:26: Wir können hier Hamburger Spiele machen!
00:28:28: Also wie unglaublich ist das denn?
00:28:30: Jeder kann da mitwirken, jeder kann ein Teil davon sein.
00:28:33: Und ich glaube, dass es gerade für die Jugend eine wahnsinnige Perspektive sein
00:28:37: kann.
00:28:38: Das ist ja auch immer die Frage was ist zuerst Alleinstellungsmerkmal der Spiele in Hamburg.
00:28:42: Weißt du, dass das Neue erst... Da hast du jetzt ja viele Spiele gesehen.
00:28:46: Ich hab meine Wahrnehmung war dann irgendwie Also Japan war natürlich so die Corona-Spiele, wie man das vielleicht dann auch möglich gemacht hat.
00:28:53: Paris hat finde ich nochmal sehr gezeigt, wie wir noch die Stadt inszenieren können.
00:28:57: London war glaube ich aber das feiernde Sport was auch im Fokus auf wie mit Stand hast du so einen Wunsch?
00:29:06: Das wäre das Hamburger USP international dafür so Hamburg wahrgenommen werden wenn es mal hier stattgefunden hätte.
00:29:13: Gut, das ist natürlich jetzt meine Perspektive.
00:29:15: Aber für mich wäre das die barrierefreiste Metropole der Deutschlands werden.
00:29:19: Es hat für mich so einen unglaublichen Wert für die Gesellschaft, für die Bürger und Bürgerinnen Hamburgs, für alle, die nach Hamburg kommen.
00:29:28: wenn ich an London denke da muss man sich mal dieses alte U-Bahn Netz vorstellen was alles andere als Barriere.
00:29:39: Aber die haben das für die Spiele nachhaltig geschafft, überirdisch eine Lösung zu finden.
00:29:44: Und das ist natürlich auch etwas was dieser Stadt nachhaltlich bleibt und Das war zwölf da werden wir zwei tausend viertig sein der werden wir noch ganz andere Möglichkeiten Ganz neue Ideen ganz neue Konzepte haben und das wäre natürlich so meine Supervision dafür Für Die Stadt.
00:30:06: Ja, absolut.
00:30:06: Da sind wir schon fast ein schönes Schlusswort für unser Gespräch hier.
00:30:13: Aber wir fangen ja heute an.
00:30:14: Das heißt in den Jahr zweizig vierzig haben wir dann diese Wirkung und darauf gucken, wie haben wir die ganzen Effekte?
00:30:22: Dann gibt es diese zwei Wochen hier aber auch heute zwanzig fünfzwanzig.
00:30:27: was würdest du als Bürgermeisterin Edina Müller heute ändern damit Hamburg diese erfolgreichheit unnimmt?
00:30:34: Gibt es eine Sache, die dich besonders stört oder was du vielleicht besonders bestärken willst weil sie positiv ist?
00:30:39: Weil du sagst einen Wunsch frei jetzt.
00:30:43: Ich glaube schon dass Hamburg auf einem sehr guten Weg ist.
00:30:47: so wenn ich mir ganz viele U-Bahn Station zum Beispiel sind schon barrierefrei aber ich glaube ganz oft ist die Umsetzung nicht ganz durchdacht.
00:31:02: ich weiß nicht wie oft Aufzüge nicht funktionieren.
00:31:06: Ich weiß nicht, ob ich da auch einen Denkfehler habe?
00:31:09: Aber ich vergleiche das immer mit Aufzügen in Einkaufszentren.
00:31:12: Ich hab noch nicht einmal ein Aufzug im Einkaufszentrum gesehen, der nicht funktioniert.
00:31:18: und wenn einer nicht funktioniert dann haben sie wahrscheinlich einen eigenen Haustechneker, der schnell guckt dass das funktioniert damit die Leute ungehindert weiter ihre Einkäufe tätigen können.
00:31:29: aber ja am Bahnhof hat es halt nicht die gleiche Lobby.
00:31:34: Da müssen wir schon ansetzen, dass das irgendwie nachhaltiger funktioniert.
00:31:39: Also das mag dann erst mal gut gedacht sein aber es funktioniert im realen Leben noch nicht so richtig gut und es gibt auch keine gute Lösung.
00:31:51: Das heißt aber, das kann ich nicht einplanen als Arbeitnehmer.
00:31:55: Ich kann nicht immer noch eine extra Stunde einplan für den Fall ... dass ein Aufzug kaputt ist.
00:32:00: Und wenn man da klingelt, dann fahren sie doch eine Station zurück und mit dem Wurst.
00:32:08: das ist eben keine Lösung.
00:32:11: Das funktioniert nicht.
00:32:15: Da sind wir wieder bei der Sichtbarkeit mittenken.
00:32:19: Damit man das mitdenken kann muss man das wissen und muss man es sehen.
00:32:25: Glaub ich wäre das gut, wenn sich damit einfach noch mehr auseinandersetzen würde.
00:32:29: gut ist immer, wenn man sich Beratung holt bei Menschen die das betrifft und da einfach viel miteinander spricht.
00:32:35: Ich glaube dass es so der erste Ansatz einfach viel miteinander sprechen, sich darum bemühen und Interesse dafür haben und das auch ändern wollen.
00:32:46: Das finde ich super konkreten Andersfunkt, dass man nicht nur mit der Visionsebene bleibt.
00:32:52: Auch heute wird es noch mal so eine mobile Einsatztruppe bei der Hochbahn oder Deutschen Bahn auch mitmacht die genau dann da ist und eben auch die Reparatur sofort machten, das im Zweifel andere Lösungen findet als fahren sie zurück.
00:33:04: Das kann ich schon verstehen!
00:33:05: Das würde mich total stressen mit meiner chronischen Verspätungs-Hochtauch.
00:33:10: Letzte Frage von mir, dann abschließend nochmal Bürgermeisterin Edir Müller was würdest du machen um... noch mehr Top-Athletinnen und Athleten anzuziehen.
00:33:22: Und hier zu halten am Standort, was können wir da noch beitragen?
00:33:26: Also wir waren eben natürlich bei den Unternehmen.
00:33:28: Wir müssen vielleicht darauf gucken ... Was braucht ein Athlet so?
00:33:32: Was möchte der so?
00:33:33: Der braucht eine gute Trainingsstätte.
00:33:36: Der muss seinen Sport gut ausüben können.
00:33:38: Der braucht gute Trainer, gute Trainerin.
00:33:41: Gut es vielleicht umfällt, wo er ... was ich Kraft treten kann, wo er für so gut eingebunden ist.
00:33:49: Und wir möchten den natürlich halten, den Athleten.
00:33:51: Das heißt ein Unternehmen das so einen Athleten aufnimmt und gut unterstützt ist da wahnsinnig Gold wert für das Unternehmen aber auch um jemandem langfristig an den Standort zu binden.
00:34:05: Punkte eigentlich möchtest du, dass du ein Athleten fragst und hast gesagt, mein Traum wär es nach Hamburg zu gehen.
00:34:10: Weil du da hab ich alles!
00:34:12: Das ist die Stadt um Sport zu machen, um erfolgreich zu sein.
00:34:16: Und das bedingt sich ja so ein bisschen ne?
00:34:18: Wenn du dich als eine habe dann kommen gute Trainer.
00:34:21: wenn ich das andere herhabe dann kommen die Athletinnen und die Unternehmen und das ist natürlich was wo jeder von profitieren kann, wo das so echt eine Windin-Winde
00:34:32: ist.
00:34:32: Ja klar, erfolgreiche Leistungssportler und international Bekannte sind auch super Brutschafter für den Standort.
00:34:37: Das
00:34:37: kann ich nicht anders
00:34:38: sagen oder sofern.
00:34:39: Ich glaube ja es ist finde ich ein tolles Schlussplädoyer an dem wir mit Wirken wollen und ich glaube dass Vielleicht noch mal an alle zu, in dem Unternehmen nochmal ein klarer Appell oder eine Offenheit.
00:34:52: Wenn es da auch Interessenslagen gibt und die Mütlichkeiten eben auch Sportlerinnen und Sportlern unterstützen, die ist da über die Schifte- und Leistungssport, die wir hier gemeinsam mit der Stadt haben.
00:35:00: Und dann gibt's eben auch viele Möglichkeiten genau da auch einen konkreten Beitrag zu leisten.
00:35:05: Abseits vielleicht von King Fußball, wo natürlich auch viel Sponsoring unterwegs ist – das ist eine tolle Chance!
00:35:13: Insofern ganz herzlichen Dank an Edi Müller für dieses tolle Gespräch, die inspirieren einen Blick auf ihre Offenheit.
00:35:21: Kraft und Energie, die du hier mit reingegeben hast.
00:35:23: Und sozusagen auch für die Stimmung.
00:35:25: Und ich finde das wirklich beeindruckend.
00:35:27: Also wie du persönlich diesen Schiff gemacht hast aber auch unaufgeregt und jetzt eine sportliche Erfolge einordnet ist und sagt was ihr es hier machen kann?
00:35:36: Ich glaube davon brauchen wir wirklich in der Gesellschaft ne ganze Menge mehr!
00:35:40: Insofern ganz erdlichen Dank für dieses Gespräch.
00:35:43: Vielen vielen Dank!
00:35:44: Das war unsere heutige Folge zum Thema Olympia und Hamburg als Sportstadt.
00:35:49: Nicht ein Thema, was die Wirtschaft betrifft da eben uns alle betriffe und ganz besonders eben den Sport.
00:35:55: Ich hoffe es hat ein bisschen Spaß gemacht reinzuhören.
00:35:57: ich fand das sehr inspirierend!
00:35:58: Und wenn euch die Folge auch gefallen hat dann erzählt doch gerne weiter abonniert unseren Kanal und lasst eine Bewertung dar.
00:36:04: Das hilft uns enorm noch mehr Menschen mit unserem Podcast zu erreichen und wenn ihr Fragen oder Anregungen habt schreibt mir einfach gerne bei meine Social Media Kanäle, die Links wie immer an den Show Notes.
00:36:13: Ich freue mich auf euer Feedback und Idina bestimmt auch.
00:36:16: Vielen
00:36:29: Dank!